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Dudeldorf schafft Platz für neue Häuser

Dudeldorf schafft Platz für neue Häuser

Der Großbrand des Sägewerks in Dudeldorf vor gut einem Jahr könnte sich für die Gemeinde Dudeldorf im Nachhinein als Glücksfall erweisen. Dort soll nämlich nun ein Neubaugebiet entstehen, während das dort derzeit noch ansässige Holzunternehmen ins Gewerbegebiet zieht.

Dudeldorf. Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass das Sägewerk in Dudeldorf komplett abgebrannt ist (der TV berichtete). Ursache des Brands war wahrscheinlich ein technischer Defekt, von dessen Folge die Gemeinde nun profitieren könnte. So bemüht sich die Kommune schon seit Jahren um die Erschließung eines Neubaugebiets, was jedoch wegen der topographischen Verhältnisse nicht so einfach ist.
Denn um neuen Wohnraum zu schaffen, wäre bei den bislang dafür vorgesehenen Flächen eine aufwendige Entwässerung notwendig.
Platz für 17 bis 24 Grundstücke


Das wiederum würde die Kosten der Erschließung extrem in die Höhe treiben.
Mit der nun von einem privaten Investor angestrebten Schaffung eines Neubaugebiets auf dem Gelände des abgebrannten Sägewerks könnte sich dieses Entwicklungsproblem für die kommenden Jahrzehnte erübrigen. Zwischen 17 und 24 Baugrundstücke sollen entstehen, wobei dafür nicht nur das Areal des ehemaligen Sägewerks, sondern auch ein Streifen der gegenüberliegenden Fläche an der Pickließemer Straße vorgesehen ist.
2,5 Hektar stehen zur Verfügung


Dort befindet sich der Teil des Holzunternehmens, der vom Brand verschont geblieben ist. Und wie Geschäftsführer Matthias Thiel erklärt, ist in den kommenden Jahren ein Umzug des Betriebs in das Gewerbegebiet Kollenberg geplant.
Nach Auskunft des Investors, einem Unternehmer aus Bitburg, würden damit dann insgesamt mehr als 2,5 Hektar für das Neubaugebiet zur Verfügung stehen. Bevor dieses allerdings realisiert werden könne, müsse zunächst noch der Bebauungsplan des betroffenen Bereichs geändert werden.
Er gehe deshalb davon aus, dass - sofern alles genehmigt wird - mit der Erschließung des Neubaugebiets frühestens im kommenden Jahr zu rechnen sei. uhe