Dudeldorfer Weihnachtsmarkt eröffnet Wochenende mit 120 Ausstellern

Adventszeit : Dudeldorfer Weihnachtsmarkt eröffnet Wochenende mit 120 Ausstellern

Am Wochenende veranstalten die Dudeldorfer wieder ihren traditionellen Weihnachtsmarkt. Mehr als 120 Aussteller sind dabei. 

Das meiste fängt irgendwann mal klein an. Beim Weihnachtsmarkt in Dudeldorf war das nicht anders. 1985 wurde er zum ersten Mal veranstaltet. „Damals ging er nur vom oberen Tor bis zum Brunnen, das waren vielleicht rund 80 Meter“, erinnert sich Hans-Josef Pallien.

Das Vorstandsmitglied des Dudeldorfer Gewerbevereins ist gemeinsam mit Else Flesch federführend für die Organisation des Weihnachtsmarkts zuständig und betreut damit ein Event, das inzwischen weit über die Grenzen des Eifelkreises hinaus bekannt ist. „Wir haben eine gute Mischung aus Berufs- und Hobbyaustellern, dazu dann noch mit dem historischen Ortskern, der Burg und der Kirche eine einmalige Kulisse – das zieht einfach“, sagt Pallien, der auch an diesem ersten Adventswochenende wieder mit vielen tausend Besuchern rechnet.

Mit mehr als 120 Ausstellern, die unter anderem auch aus Luxemburg, Belgien und den Niederlanden anreisen, ist der Dudeldorfer Weihnachtsmarkt nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch der größten Märkte der Region. Damit der Ort bei Glühweinduft und weihnachtlichen Klängen nicht im Verkehrschaos erstickt, gilt an beiden Tagen eine Einbahnstraßenregelung. „Mit dem hohen Parkaufkommen zurechtzukommen ist natürlich schon eine Herausforderung“, sagt Pallien. Er zeigt sich aber zuversichtlich zeigt, dass das auch in diesem Jahr wieder funktionieren wird.

Zu den Besonderheiten des Programms gehören für ihn auch in diesem Jahr wieder die Konzerte in der Pfarrkirche (siehe Programm). „Das ist einfach eine tolle Atmosphäre und eine super Akustik“, schwärmt er. Und auf dem Weihnachtsmarkt selbst werde mit einheitlicher Musik in allen Ecken und zusätzlichen Lichteffekten für eine einmalige Atmosphäre gesorgt

. „Ich werde immer wieder gefragt, wie viele Bühnen wir denn auf unserem Weihnachtsmarkt haben“, sagt Pallien. „Ich erkläre dann immer, dass wir keine Bühnen haben und brauchen, weil unser ganzer Ortskern im Grunde eine einzige Bühne ist.“