Eierlauf mit Prominenz

Ob es am Prominentenlauf lag oder am Bier- und Kuchenstand? In Echternacherbrück feuerten jede Menge Menschen trotz Regenwetters die Wettkampfteilnehmer beim Eierlauf an.

 Moritz Petry (rechts) startet erst als Läufer, Ralf Schrauf (links) als Raffer, bevor beide die Rollen tauschen. TV-Foto: Lydia Vasiliou

Moritz Petry (rechts) startet erst als Läufer, Ralf Schrauf (links) als Raffer, bevor beide die Rollen tauschen. TV-Foto: Lydia Vasiliou

Echternacherbrück. (lyv) Es hörte nicht auf zu regnen, aber dennoch waren sich die Teilnehmer beim traditionellen Eierlauf in Echternacherbrück der Anfeuerungsrufe der zahlreichen Zuschauer sicher. Acht Teams zeigten ihren Kampfgeist bei diesem Wettkampf, der in Echternacherbrück seit 1995 am Ostersonntag praktiziert wird. Groß war das Engagement der belgischen Feriengäste beim diesjährigen Eierlauf - sie waren von der alten Tradition in der Eifel begeistert.

Dass es einfacher aussieht als getan, konnte man in den abgekämpften Gesichtern der jeweiligen Raffer und Läufer deutlich sehen. Der größten Herausforderung stellte sich dabei ein Herrenteam, dessen Raffer 83 rohe Eier heil in den ausgepolsterten Korb im Start- und Zielbereich deponieren und der Läufer 4000 Meter spurten musste.

Den Höhepunkt in Echternacherbrück stellte der Wettkampf zwischen zwei Bürgermeistern dar. Verbandsbürgermeister Moritz Petry hatte ein Versprechen einzulösen. Er habe ihn gefragt, wenn er Bürgermeister würde, ob er dann auch am Eierlauf in Echternacherbrück teilnehmen werde, sagte Fred Ferring, der die einzelnen Teams jeweils vorstellte. "Und er sagte ja".

Für Petry war der Eierlauf allerdings völliges Neuland. Dennoch trat er gegen den ebenfalls neu ins Amt gewählten Ortsbürgermeister Ralf Schrauf an, der an diesem Wettkampf bereits zum dritten Mal teilnahm. Für beide galt: 22 Eier raffen und eine Strecke von 1500 Metern laufen, jeweils abwechselnd. Doch Erfahrung half nichts beim Lauf der Bürgermeister: Neuling Petry gewann knapp gegen Schrauf.