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Eifel-Award: Rapper aus der Südeifel erhalten unter anderen den Regional-Oscar

Eifel-Award: Rapper aus der Südeifel erhalten unter anderen den Regional-Oscar

Die Eifel zeichnet ihre eigene Zukunft aus: Gut 50 Jugendliche und junge Erwachsene haben auf der Bühne und im Mittelpunkt der Eifelkonferenz gestanden. Sie erhielten die "Eifel-Award" genannten Regional-Oscars der Zukunftsinitiative Eifel.

Bitburg-Prüm/Daun/Rurberg. "Die Eifel hat in den zehn Jahren seit Gründung der Zukunftsinitiative Eifel gewaltige Sprünge gemacht", bilanzierte der Aachener Städteregionsrat Helmut Etschenberg nach der Verleihung der zwölf "Eifel-Awards" an Einzelne und Gruppen, junge Eifeler Unternehmern, Handwerker, Forscher und Musiker: "Wir haben hier und heute Zukunft gesehen. Sie wurden Zeugen, welches Potenzial in der Eifel steckt."
Den ersten Award der kurzweilig von Fritz Rötting (IHK Aachen) moderierten Eifelkonferenz 2014 erhielt die Schülerfirma "Stiftebox" der St.-Stephanus-Realschule-plus in Nachtsheim (Vordereifel). Die Schülerfirma handelt mit Schulbedarf und wird von Schülern ehrenamtlich betrieben.
Karsten Hoffmann, Hornist aus der Verbandsgemeinde Prüm, wurde von "seinem" Bürgermeister Aloysius Söhngen und Landrat Joachim Streit auf die Bühne begleitet. Der Hornspieler hatte beim Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erfolgreich abgeschnitten.
Preiswürdig war auch der Rap "Eifelkinder", den Christopher aka Qriffin und Johannes aka Buy Some aus Bitburg-Stahl beziehungsweise Körperich und die Mundart-Liedermacherin Sylvia Nels gemeinsam aufgenommen haben.
Max Fischer (VG Trier-Land, der beim rheinland-pfälzischen Wettbewerb "Schüler experimentieren" der Stiftung "Jugend forscht" gewonnen hatte, gehörte ebenfalls zu den Eifel-Award-Preisträgern.
Philippe Brüls aus dem belgischen Bütgenbach ist innovativer Unternehmensgründer der Holzbranche. Schüler der Realschule Blankenheim erwarben sich ihre preiswürdigen Meriten durch ein Anti-Rassismus-Projekt. Die "Schule mit Courage", an der 88 Prozent der Schüler eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet haben, wurde bei der Eifelkonferenz in Rurberg ebenso in Videoclips vorgestellt wie die übrigen Preisträger. Die Clips sind ab sofort auf "You tube" freigeschaltet.
Astrid Kill (Pronsfeld), und Kim Mona Bill aus Üdersdorf (Kreishandwerkerschaft MEHR) sind Mitglieder des "Maler-Nationalteams Deutschland" und erfolgreiche Teilnehmerinnen von Kammerwettbewerben. Simon Huppertz und Kristof Heck (Städteregion Aachen/IHK) siegten beim Regional- und Landeswettbewerb und holten einen zweiten Platz beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht". Urs Kaulard aus Simmerath (Handwerkskammer Aachen) bekam den Eifel-Award für seinen um die Internetsparte innovativ weiterentwickelten Optiker- und Hörgeräte-Akustikbetrieb in Simmerath. Einen weiteren Eifel-Award erhielt die alleinerziehende Mutter und Auszubildende bei der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung, Susanne Felker, für die gelungene Kombination von Ausbildung und Familie. Malte und Hannes Tack wurden wegen des Erwerbs, der Modernisierung und des innovativen Produktmarketings der traditionsreichen Mendiger Vulkanbrauerei ausgezeichnet. redExtra

Zur Zukunftsinitiative Eifel gehören acht Eifelkreise, 52 Kommunen und acht Wirtschaftskammern sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Seit der Gründung 2005 hat sie Netzwerke für die Bereiche Kultur und Tourismus, Wald und Holz, Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe sowie Technologie und Innovation gebildet. red