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Naturpark Südeifel stellt Programm zur Förderung von Gärten vor

Regionale Identität : Auch Gärten spiegeln das Gesicht der Eifel wider

Welcher Garten passt zum Haus? Der Naturpark Südeifel informiert im Internet mit einer neuen monatlichen Reihe über die Gartenkultur der Eifel.

(aff) Dass jede Region und im Besonderen die Eifel eine eigene Art hat, Häuser zu gestalten, ist dank der Initiative Baukultur Eifel schon lange kein Geheimnis mehr. Doch wie ist es eigentlich um die Gärten an den schönen eifeltypisch- gebauten Gebäuden bestellt? Nicht immer unbedingt gut, was oft am  Unwissen liegt. Der Naturpark Südeifel hat nun ein Programm ins Leben gerufen, das Abhilfe schafft.

In einer Online-Serie gibt das Naturpark-Team auf seiner Internet-Präsenz monatlich Tipps dazu, wie ein Garten im Sinne einer Gartenkultur-Eifel gestaltet werden kann: zeitgemäß, pflegeleicht, regionaltypisch, tierfreundlich, insektenfreundlich und barrierefrei.

Ebenso wie die Baukultur der Eifel das Erscheinungsbild und den Wiedererkennungswert der Kulturlandschaft präge, sei auch die Gartenkultur der Eifel besonders. „Das Haus und der zugehörige Garten in der sie umgebenden Bebauung und Landschaft machen die regionale Identität aus“, teilt der Naturpark mit. Letztlich habe auch die Corona-Pandemie gezeigt, welche zentrale Rolle der Garten für die Lebensqualität spiele. Ein Augenmerk wird bei den Beiträgen auch auf den Artenschutz gelegt. Es gehe aber nicht allein um den ans Haus grenzenden Garten, sondern auch um öffentliche Grünflächen, betont das Naturpark-Team.

Zum Auftakt ging es in der ersten Ausgabe im Oktober um die Pflanzung von heimischen Bäumen, Obstbäumen, Sträuchern und Fruchtsträuchern. So wird unter anderem erklärt, warum klimaharte Bäume wie der Feldahorn, die Echte Mehlbeere oder der Walnussbaum ihre Rolle beim Klimaschutz spielen können. Und auch eine Liste mit Wildsträuchern für den Garten steht als Download bereit.

Teil zwei der Reihe wendet sich einem Klassiker zu: der Schnittpflege von Obstbäumen und Sträuchern. Eben weil ein Obstbaum eine Kulturpflanze sei, benötige er Pflege. „Der fachgerechte Schnitt des Obstbaumes wirkt sich positiv auf die Qualität des Obstes aus und verlängert die Lebensdauer.“ Wichtig sei die Entfernung von Trieben und Ästen, die ins Kroneninnere wachsen könnten, damit die Belichtung der Blätter und Früchte verbessert werde. Neben den wechselnden Themen gibt es zudem einen regelmäßig behandelten Sonderpunkt in der Reihe: barrierefreie Gärten. Dort werden Tipps gegeben, wie ein Garten beispielsweise auch für Rollstuhlfahrer so angelegt werden kann, dass er auch sitzend gut gepflegt werden kann.

Die Serie „Gartenkultur-Eifel“ erscheint monatlich im Internet unter www.naturpark-suedeifel.de/naturpark-akademie/gartenkultur-eifel