Eifel Hilft: Benefizkonzert in Prüm mit Querbeat und Thomas D. von den Fantastischen Vier

Benefizkonzert in Prüm : Gute Bekannte, guter Gedanke

Das dritte Benefizkonzert des Vereins „Eifel hilft“ in der Karolingerhalle Prüm steht: Diesmal spielen Stadtrand mit Sänger Roman Lob und Querbeat – mit einem besonderen Gast: Thomas D. von den Fantastischen Vier. Vorverkauf: läuft.

Der Kartenverkauf hat soeben begonnen – und sie haben wieder eine starke Aufstellung beieinander: Die Organisatoren vom Verein „Eifel hilft“ rufen zum dritten Benefizkonzert seit 2016 und 2018.

Das Konzert ist, neben den Spenden vieler Bürger, Künstler, Vereine und anderer Einrichtungen, eine wesentliche Einnahmequelle des Vereins, der 2016 ins Leben gerufen wurde vom Prümer Musiker Tobias Schmitz und von Hubert vom Venn, dem Kabarettisten aus Roetgen.

Nicht zum ersten Mal in Prüm: Roman Lob. Foto: Trierischer Volksfreund/Veranstalter

Und auch beim dritten Mal – am Donnerstag, 26. September – sollte die Bude in der Prümer Karolingerhalle wieder voll werden, wie bei der Premiere mit „von Brücken“ und dem zweiten Konzertabend im vorigen Jahr, als „Kasalla“ aus Köln für „Eifel hilft“ spielten.

Denn der Verein hat wieder zwei prominente Formationen angeheuert. Und dazu noch einen besonderen Mitwirkenden. Der dürfte vermutlich die kürzeste Anreise haben, auch wenn er sogar vom „Mars“ kommt: Thomas D, 25 Prozent der Fantastischen Vier, der in der Vulkaneifel seine Mischung aus Künstlersiedlung und Tonstudio betreibt, benannt nach dem roten Planeten. Thomas D. wird als Gast dabei sein, wenn die Bonner Brasspop-Band Querbeat (Selbstauskunft: „das Excalibur der Eskalationskunst“) auf der Bühne steht – die 13 Musiker feierten am ersten Juliwochenende gerade einen großen Auftritt beim Kölner Summerjam-Festival am Fühlinger See.

Die wilde(n) 13: Querbeat, die Blechblas-Popband aus Bonn, spielen in Prüm für „Eifel hilft“. Foto: Moritz Künster

Die Organisation hat Vereinsmitglied Dominik Hoffmann aus Prüm – und der weiß auch, wie die Kooperation zwischen dem Wahl-Eifeler Hiphopper und den Bonnern zustande kam: „Da gab es ein Zusammentreffen bei der 1live-Krone (Musikpreis-Verleihung des WDR, Anm.). Und da haben die zwischen Tür und Angel ausgemacht, dass sie mal was zusammen machen könnten.“ Das habe ihm Thomas D dann erzählt, und als der wiederum gehört habe, dass Querbeat jetzt in Prüm auftreten, habe er gesagt: „Da würd ich mitmachen.“

Und ein weiterer Vokalist kehrt nach einigen Jahren noch einmal nach Prüm zurück, mit seiner Kölner Band Stadtrand: Roman Lob, der 2012 für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Baku antrat und den achten Platz holte.

In Lobs Band damals an den Tasten: Tobias Schmitz, Geschäftsführer von „Eifel hilft“. Und der wiederum hat schon auf dem Heyrother Mars ein Album aufgenommen. Es sind also lauter gute Bekannte, die dieses Mal den Abend bestreiten werden.

„Ich bin vor allem froh“, sagt Tobias Schmitz, „dass wir aus dem Konzert schon eine kleine Tradition gemacht haben“. Und dass man, vor allem dank Hoffmanns Vorbereitung, erneut Bands nach Prüm geholt habe, „die am Puls der Zeit sind“. Und das dann auch noch im Dienst der guten Vereinssache.

Da sei Konzertplaner Dominik Hoffmann, bestätigt Hubert vom Venn vom Vereinsvorstand, „wieder ein guter Wurf gelungen. Ich freu mich einfach wieder auf einen tollen Abend. Da komm ich mit der Familie hin.“ Guter Gedanke.

Das Konzert am Donnerstag, 26. September, beginnt um 19 Uhr, Einlass in die Karolingerhalle ist um 18 Uhr.

Der Verein gab zuletzt 2000 Euro an den Trierer Verein Nestwärme, gemeinsam mit den Eifeler Miniköchen, die 3000 Euro spendeten (der TV berichtete). Eines der nächsten Projekte: Man will einem afrikanischen Flüchtlingsjungen helfen, der in Deutschland geboren wurde und mit seiner Mutter in Arzfeld gelebt hat. Inzwischen sind beide ausgewiesen und wieder in ihrem Heimatland. Dennoch wollen vor allem Arzfelder Bürger der Familie auch weiterhin helfen – so soll dem Kind eine Schulbildung ermöglicht werden. Der Verein wird sich an den Kosten beteiligen. In der Nordeifel organisiert man demnächst einen Schwimmkurs für muslimische Frauen. Und den neuen, mobilen Palliativdienst des Caritasverbands Westeifel werde man mit dem Verein ebenfalls unterstützen. „Da sind wir im Moment dran“, sagt Tobias Schmitz.

Da macht er mit: Thomas D tritt zusammen mit Querbeat in Prüm auf. Foto: Boris Breuer

Der Vorverkauf fürs Konzert läuft, Karten kosten 34 Euro und sind ausschließlich zu erhalten in den Filialen der Volksbank Eifel in Bitburg, Gerolstein und Prüm.