Neubauten werden teurer, Bestandsimmobilien billiger Wie geht Hausverkauf in turbulenten Zeiten?

Hillesheim/Bitburg · Die Pandemiejahre befeuerten die Nachfrage nach einem Eigenheim auf dem Land, die Niedrigzinspolitik machte es für viele erschwinglich. Doch beides ist Vergangenheit. Wie reagiert der Eifeler Immobilienmarkt auf die Veränderungen?

 Wer heute ein Haus kaufen will, achtet mehr denn je auf den energetischen Zustand. Je schlechter der ist, umso mehr Spielraum ist für Preisnachlässe. Neubauten hingegen werden auch in der Eifel immer teurer. (Symbolbild)

Wer heute ein Haus kaufen will, achtet mehr denn je auf den energetischen Zustand. Je schlechter der ist, umso mehr Spielraum ist für Preisnachlässe. Neubauten hingegen werden auch in der Eifel immer teurer. (Symbolbild)

Foto: dpa-tmn/Markus Scholz

Vor allem seit 2020 waren Hausverkäufer in der Eifel in einer geradezu paradiesischen Situation. Fast jede Immobilie konnte zu Preisen veräußert werden, die bis dato für die Region unvorstellbar waren. Viele Häuser landeten gar nicht erst bei den Maklerbüros oder in den einschlägigen Online-Portalen, sondern wechselten binnen weniger Tage unter der Hand den Besitzer. Glücklich war, wer rechtzeitig von einem zum Verkauf stehenden Haus erfuhr, und schlug ohne große Preisverhandlungen zu. Doch diese rosigen Zeiten sind vorbei – überall in Deutschland. Aber offenbar sind Eifeler Immobilien trotzdem nicht zur Ramschware geworden.