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Eifelkreis erwirbt Skulptur von Albert Hettinger dank Dr.-Hanns-Simon-Stiftung

Kunst-Förderung : Der neue innere Drache der Kreisverwaltung

(de) Der Stein scheint zu schweben. Aus einem Basaltfindling hat der Bitburger Künstler Albert Hettinger die Skulptur geformt, die durch den Kontrast von naturbelassenen und bearbeiteten Flächen ihre Wirkung entfaltet.

Der Name:  „Innerer Drache“. Eine Arbeit, die 2007 für eine japanische Kulturstiftung entstanden ist und auf der Ube-Sculpture Biennale in Japan gezeigt wurde. Nun hat der Eifelkreis das Werk erworben.

Der neue Platz: vor dem Sandsteingebäude der Verwaltung in der Alten Kaserne. Bei der Übergabe bestaunten (von links) Kulturamtsleiter Herbert Fandel, Landrat Joachim Streit und Dr. Michael Dietzsch (rechts), Leiter der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, das Werk von Hettinger (Mitte). „Wir wollen in der Corona-Pandemie hiesige Künstler fördern“, sagt Landrat Joachim Streit und Hettinger sei einer der Besten, die der Eifelkreis zu bieten hat.

Der Bildhauer hat sich längst über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht, ist international tätig und hat bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen. Für den Erwerb der Skulptur investiert der Kreis einen Teil des Geldes, das die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung 2017 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Brauerei gespendet hat.

Bei der Übergabe der Skulptur in der Alten Kaserne gab Hettinger am Mittwoch bekannt, dass er trotz der Diagnose einer seltenen Muskelerkrankung weiter arbeite und derzeit eine Einzelausstellung in Düsseldorf vorbereite.

Foto: Dagmar Dettmer