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Eifelkreis gibt Geld für Schutz- und Hygienemittel

Corona-Krise : Eifelkreis gibt Geld für Schutz- und Hygienemittel

Um das Gesundheitswesen im Eifelkreis zu stützen und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten, hat der Kreisvorstand in einer Eilentscheidung zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eine halbe Million Euro bereitgestellt.

Hiermit soll auf dem freien Markt persönliche Schutzausrüstung (PSA) – also Schutzanzüge, Schutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel – erworben werden. Landrat Dr. Joachim Streit sagt dazu: „Wir sehen neben dem Schutz unserer eigenen krisenwichtigen Infrastruktur einen Mangel im gesamten Gesundheitssektor im Eifelkreis.“ Natürlich muss sich der Kreis bei den Käufen refinanzieren. Geld will man aber nicht verdienen, die Materialien werden zum Einkaufspreis weitergegeben. Die Rechnungsstellung erfolgt über den Kreis. Arztpraxen, Pflegeheime, Pflegedienste und andere Einrichtungen im Gesundheitsbereich, die über ihre bestehende Bezugsquellen keine Möglichkeit mehr haben, Schutzmaterialien aufzustocken, können ihren Bedarf dem DRK Kreisverband per E-Mail melden (E-Mail an materialbestellung@drk-bitburg.de). Ein Bestellformular wird zugesendet; nähere Informationen zu Bezahlung und Abholung werden mitgeteilt. Dieses Angebot ist ausdrücklich für Anbieter im Gesundheits- und Pflegebereich im Eifelkreis vorbehalten.

Die angesprochenen Einrichtungen sind natürlich gehalten, sich auf ihren normalen Wegen um die PSA weiterhin zu kümmern und dort Bestellungen einzureichen. Die Dienstleistung des Eifelkreises ist nur eine Hilfe, kein Ersatz.

Das Ministerium hat unter der E-Mail-Adresse psa@msagd.rlp.de ebenfalls eine Bestelladresse für dringende Fälle eingerichtet.