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Eifelkreis investiert in Katastrophenschutz

Kreisverwaltung : Eifelkreis investiert in Katastrophenschutz

Der Eifelkreis hat nach den Hochwassern im Sommer 2018 einiges an Geld ausgegeben.

Die Unwetterkatastrophe im Juni 2018 hat wohl noch jeder im Gedächtnis. Für Personal- und Sachaufwendungen hat der Eifelkreis rund 110 000 Euro bezahlt. Weitere Forderungen über 50 000 Euro werden noch geprüft. Auch in die Infrastruktur wurde 2018 investiert. Unter anderem bekam die Technische Einsatzleitung für 110 000 Euro ein Mehrzwecktransportfahrzeug mit Ladehilfe. Rund 36 000 Euro kostete eine Dekontaminationsschleuse. Diese braucht man, um zu verhindern, dass sich Seuchen ausbreiten. Für die Einrichtung und Ausstattung des neues Katastrophenschutzzentrums mit moderner EDV hat der Kreis mehr als 36 000 Euro ausgegeben. Der Neubau der Rettungswache Speicher kostet den Kreis insgesamt 940 000 Euro, wovon 715 000 Euro bereits in 2018 kassenwirksam wurden.

Auch 2019 wird weiter in die Sicherheit investiert. Unter anderem in eine neue Atemschutzübungsstrecke, in einen neuen Abrollbehälter für Gefahrgut, in eine Sandsackfüllanlage und in zwei Rollwagen mit jeweils zehn Tauchpumpen.

Für den Bereich des vorbeugenden Gefahrenschutzes wurde ein zweiter Mitarbeiter eingestellt.