Ein Berg voller Arbeit und Vorfreude

Ein Berg voller Arbeit und Vorfreude

Mit dem traditionellen Bergrennen in Wolsfeld ist ein großer logistischer Aufwand verbunden. Am 27. und 28. Mai sollen nicht nur die Fahrer, sondern auch die Zuschauer ein unvergessliches Wochenende erleben - dazu tragen auch die vielen Helfer bei.

Wolsfeld. (dj) "Zwei Tage trockenes, sonniges Wetter." Diese Bestellung hat Günter Hoor, Rennsportleiter des Eifel Motor Sport Clubs (EMSC), für das Pfingstwochenende beim Wettergott abgegeben. "Aber ich habe sonst mit zuverlässigeren Lieferanten zu tun", gibt Hoor zu. Einmalige Atmosphäre: Motorsport zum Anfassen

Mal abgesehen von der noch offenen Sonnen-Bestellung ist für das traditionelle Wolsfelder Bergrennen alles perfekt vorbereitet. Die Rennsport- und Tourenwagen der 175 Starter (Hoor: "Das ist Rekord. So viele hatten wir noch nie.") sind startklar gemacht, und auch die Motorsport-Fans haben sich das letzte Wochenende im Mai schon lange rot im Kalender angekreuzt. Wie in den Vorjahren werden wieder rund 2500 Zuschauer in dem Eifelort erwartet. Das Geheimnis des Erfolges: "Die Atmosphäre beim Wolsfelder Bergrennen ist einmalig. Das ist Motorsport zum Anfassen", erklärt Organisator Hoor. Mal ein bisschen mit den Fahrern plaudern, den Mechanikern über die Schulter schauen oder ein Autogramm ergattern. 240 Helfer sind am Pfingstwochenende am Wolsfelder Berg im Einsatz. Fast der ganze Ort Wolsfeld ist in das Rennen eingebunden. Die Vereinsgemeinschaft, die sich aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, des Musik- und des Sportvereins zusammensetzt, verkauft Eintrittskarten und kümmert sich an diesem Wochenende um die Bewirtung der Gäste. "Ohne das Engagement dieser Leute würde es nicht funktionieren", betont der Motorsport-Enthusiast Hoor. Der andere Teil der Helfer, der sich beispielsweise um die Sicherung der Strecke kümmert, kommt vom EMSC selbst. Denn die Sicherheit für die Zuschauer wird beim Wolsfelder Bergrennen ebenso groß geschrieben wie die für die Fahrer. Zuschauerpunkte, die einen gleichzeitig guten und sicheren Blick auf die Strecke garantieren, sind ausgewiesen.Der Zeitplan am Pfingstwochenende ist nicht nur für die Fahrer wichtig, sondern auch für die Zuschauer: Training am Sonntag und Rennen am Montag starten um neun Uhr. Das Ende des Rennens ist für 18 Uhr geplant, die Siegerehrung gegen 19.30 Uhr im Festzelt. Wer nicht nur Motoren, sondern auch Musik hören möchte, sollte den Sommernachtsball am Pfingstsonntag im 1000 Quadratmeter großen Festzelt in Wolsfeld besuchen.