Ein Blick auf die Wahlergebnisse der Stichwahl

Ein Blick auf die Wahlergebnisse der Stichwahl

Kickeshausen oder Waxweiler: Die beiden Orte zeigen die Extreme bei der Stichwahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld. Der eine stimmt zu 100 Prozent für Kruppert, der andere mit 75,2 Prozent für Juchmes. Der TV analysiert die Ergebnisse in den Gemeinden.

Arzfeld. (ch) Der eine mit großem Übergewicht im Westen der Verbandsgemeinde, der andere mit Vorteilen im Osten: Das Ergebnis der Stichwahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde zeichnet ein Bild einer Verbandsgemeinde mit zwei Hälften.

In und um Waxweiler herum konnte der CDU-Kandidat Klaus Juchmes punkten, in der Mitte und der westlichen Hälfte war hingegen der unabhängige An dreas Kruppert stark. Aber auch sonst fördert das Wahlergebnis einige interessante Details zutage.

Trotz eher trüben Wetters und verkaufsoffener Sonntage in Prüm und Trier gingen die Bürger in Harspelt am fleißigsten zur Wahl. Mit 88,3 Prozent verzeichnet der kleine Ort die höchste Wahlbeteiligung in der gesamten VG - knapp gefolgt von Reiff (87,8 Prozent) und Kinzenburg (80 Prozent).

Als Wahlmuffel erwiesen sich hingegen die Reipeldinger, dort nutzten nur 40,6 Prozent ihr Stimmrecht. Nicht viel aktiver waren die Bürger in Lünebach (43,9 Prozent) und Euscheid (50,9 Prozent).

Als durchaus hochprozentig lässt sich das Ergebnis für Andreas Kruppert in Kickeshausen bezeichnen. 100 Prozent der insgesamt 19 Wähler stimmten dort für Kruppert. Auch in Großkampenberg, Jucken, Merlscheid, Preischeid und Reiff stimmten über 80 Prozent für Kruppert.

Die Juchmes-Hochburgen sind hingegen Strickscheid (77,8 Prozent), Waxweiler (75,2 Prozent) und Lascheid (66,7 Prozent). Insgesamt gewann Juchmes jedoch nur in 13 der 43 Ortsgemeinden die Mehrheit, Kruppert siegte in 29 Gemeinden.

Ein Unentschieden gab es in Mauel, dort kamen sowohl Kruppert als auch Juchmes auf genau 17 Stimmen.