1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Ein Blick auf mehr als 70 Jahre Bahngeschichte

Ein Blick auf mehr als 70 Jahre Bahngeschichte

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath setzen am 19. März, ihre Reihe "Zeitreise Eisenbahn" fort. Diesmal geht es um 15 Uhr im Bahnhof Jünkerath um das vor 30 Jahren geschlossene Dampflokomotiven-Ausbesserungswerk Trier.

Jünkerath. Mit knapp 400 Angestellten nahm 1911 das Dampflokomotiven-Ausbesserungswerk Trier seine Arbeit auf. In seiner goldenen Zeit beschäftigte die Bahn nach dem zweiten Weltkrieg mehr als 1400 Menschen in der Werkstatt. 1986 wurde sie nach einer 75-jährigen wechselvollen Geschichte geschlossen. Wie bewegt sie war, erklären die Eisenbahnfreunde Jünkerath am Samstag, 19. März, um 15 Uhr im ehemaligen Wartesaal der ersten Klasse im Bahnhof Jünkerath.
Größter Betrieb Triers


Der Vortrag der Reihe "Zeitreise Eisenbahn" gibt einen tiefen Einblick in die komplexe Welt der Dampflokomotiven und ihrer Pflege. Mit vielen Fotografien und Dokumenten wird eine Zeit greifbar, die mit der Elektrifizierung der Eisenbahnen endgültig verloren gegangen ist, dabei galt das Werk für viele Jahrzehnte als der größte Industriebetrieb Triers.
Mehr als 20 000 Dampfloks wurden in den sieben Jahrzehnten ausgebessert. Wie die Instandsetzung genau aussah, wird bei dem Vortrag Schritt für Schritt erklärt: vom Einfahrtstor bis zur Abholung durch das Lokpersonal des Heimat-Bahnbetriebswerks. Besonders die moderne Konzeption des Ingenieurs und Eisenbahners Ernst Spiro steht im Mittelpunkt. Entworfen für die Preußischen Staatseisenbahnen blieb Spiros Werkskonzept über sieben Jahrzehnte effizient - allein die Dampflokomotiven wurden von der "Elektrischen" verdrängt. aff
Weitere Informationen zum Vortrag sowie zur Arbeit der Eisenbahnfreunde Jünkerath im Internet unter: <%LINK auto="true" href="http://www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de" text="www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de" class="more"%>