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Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht

Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht

Der dicke Schnee vom Freitag hat dem Prümer Land ein Wintersport-Wochenende wie aus dem Bilderbuch beschert: Am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht strömten die Besucher auf die Pisten.

Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht
Foto: Linden Fritz Peter
Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht
Foto: Linden Fritz Peter
Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht
Foto: Linden Fritz Peter
Ein Eifeler Wunschwinterwochenende: Bestes Pistenwetter am Schwarzen Mann und in der Wolfsschlucht
Foto: Linden Fritz Peter

Bartosz Kwiatek aus Sellerich ist schon früh auf den Beinen gewesen an diesem Samstag: Morgens hat er noch in seinem Heimatort Sellerich den TV ausgetragen - was, nach dem massiven Wintereinbruch vom Freitag, ein bisschen länger dauerte als sonst. "Aber bei solchem Wetter helfen mir meine Eltern und fahren mich mit dem Auto" sagt der 16-Jährige.

Zusammen mit Mareike Weber (15) aus Rommersheim geht Bartosz gerade zum ersten Mal am Schwarzen Mann auf die Piste. Und? Klappt alles? "Schreiben Sie einfach, wir sind Profis", sagt Mareike, lacht und fährt mit Bartosz los. Voll die Profis, die zwei.
So eng wie an diesem Wochenende wird es selten auf dem Parkplatz am Schwarzen Mann - und die Besucher kommen von überall her: "Wir sind aus Köln", sagt Frank Hillemeier, "wir sind mit sechs Leuten hier - zwei Kinder, vier Erwachsene." Es ist ihr erster Besuch auf der Schneifel: "Das wurde uns von Freunden empfohlen, sonst fahren wir eher in Richtung Olpe. Aber die haben uns gesagt: Das ist toll, da müsst ihr mal hin." Und, wie findet er's? "Ich seh schon, dass es sich lohnt", sagt Hillemeier. Da setzen sich dann auch alle gern zusammen, um fürs Foto zu posieren.

Sonntagmittag, rüber zur Wolfsschlucht: Auch da kriegt man kaum noch einen Parkplatz - nahezu alles dicht. Kurzer Besuch am Lifthäuschen: "Der Stadtnikolaus von Prüm macht hier den Kassendienst", ruft ein fröhlicher Rainer Hastenrath, den man ohne weißen Bart fast nicht erkannt hätte. Zusammen mit seiner Frau Dzidra verkauft er die Liftkarten - gut 1000 dürften es bereits gewesen sein an diesem Wochenende, schätzt er. "Wir haben herrliches Wetter, optimale Pistenverhältnisse - und es soll ja noch die ganze Woche so weitergehen", sagt Hastenrath und begrüßt "den ältesten aktiven Pistenhasen" auf dem Hang: Horst Anders aus Brühl bei Köln, 78 Jahre alt und topfit. "Ich bin fast jedes Jahr hier. Wenn ein Flöckchen Schnee liegt, bin ich der Erste", sagt Anders. Warum die Wolfsschlucht? "Das ist ein schöner, anspruchsvoller Hang. Und er ist gepflegt. Da hat man Vertrauen, wenn man von so weit herkommt, dass man gute Verhältnisse antrifft." Beim Ski-Klub Prüm wird man sich über das Lob freuen.

Ein Sattelzug kippt um

Was gab's noch? Am Regino-Gymnasium, meldet die Schule, sind alle, die am Freitag ihre Englisch-Abiturarbeit zu schreiben hatten, auch angetreten - obwohl viele Busse nicht fahren konnten. Und klar, eine LKW-Havarie musste noch sein: In der Nacht zum Samstag kippte ein spanischer Sattelzug vor Neureuth in den Graben, für die Bergung musste die Bundesstraße 51 zeitweise gesperrt werden.

Informationen im Internet unter www.pruem.de/wintersport
Auskunft bei der Tourist-Information unter Telefon 06551/505 .