Ein Herz für Käfer dank "Herbie"

Ein Herz für Käfer dank "Herbie"

KYLLBURG. (rh) Eine Käferparade schlängelte sich durch die Kurstadt: Mehr als 30 Autoliebhaber beteiligten sich am zweiten Oldtimer- und Käfertreffen in Kyllburg.

Frank Schmitt hat als Jugendlicher den Film "Herbie" gesehen und wusste: So ein Auto will ich einmal fahren. Vor einigen Jahren hat er sich seinen Jugendraum erfüllt. Heute fährt er seinen dritten Käfer, einen "1303" - ein echter Oldtimer. Seine Verbundenheit mit dem legendären Volkswagen-Modell teilt er mit vielen anderen Autoliebhabern. Etliche waren am Sonntag in Kyllburg und stellten ihre Wagen in der gesperrten Hochstraße aus. Längste Anreise zum Treffen: 250 Kilometer

Markus Mertesdorf aus Gilzem war mit einem seiner vier Käfer zum Treffen nach Kyllburg gereist. Der Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt kam aus dem rund 250 Kilometer entfernten Wesel.Größter Blickfang wara der Käfer von Kurt Roppes aus Philipsweiler aus. Ganz in weiß mit "Riesenschlappen" und chromglänzendem Motor. "Ein 1973 1303 Cabriolet", sagt Roppes voller Stolz und verrät die Geschichte um sein Kennzeichen "RK 6". "Das war das amtlichen Kennzeichen eines Rettungswagens in Prüm. Es war zeitweise nicht geschützt, da habe ich es ergattert", sagt Roppers. Seinen Käfer hat er mit viel Liebe zum Detail komplett restauriert. Der Wert des Oldtimer beträgt laut Gutachten 22 500 Euro. "Der Käfer verschwindet immer mehr aus dem Straßenbild und wandert in die Garagen der Liebhaber", sagte am Ende der Veranstaltung ein zufriedener Frank Schmitt. Gemeinsam mit seinen Oldtimer-Freunden machte sich der Eifeler auf zu einer gemächlichen Runde durch die Dörfer der Kyllburger Waldeifel, bevor die Teilnehmer des Käfer- und Oldtimertreffens am Abend wieder abreisten.

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