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Ein letzter Blick auf Bitburgs Geschichte - Ausstellung im Haus Beda zum 1300. Jubiläum der Stadt endet am Sonntag

Ein letzter Blick auf Bitburgs Geschichte - Ausstellung im Haus Beda zum 1300. Jubiläum der Stadt endet am Sonntag

Knapp 700 Menschen haben bislang die Ausstellung zur 1300-jährigen Geschichte der Stadt Bitburg besucht. Bis kommenden Sonntag sind die Exponate noch zu sehen.

Wer hatte im Bitburg des 13. Jahrhunderts eigentlich das Sagen? Wie viel Strafe musste man 1590 zahlen, wenn man einen Zauberer oder Wahrsager aufsuchte? Welche Meinung hatten die Bitburger von den Preußen? Und was hatte es mit dem Artesischen Brunnen mitten in der Innenstadt auf sich? Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen beantwortet die laufende Ausstellung im Haus Beda, die anlässlich des Jubiläumsjahres einen Blick auf die 1300-jährige Geschichte der Stadt Bitburg wirft (der TV berichtete). Auf mehr als 100 Infotafeln ist alles Wissenswerte zu Bitburg zusammengefasst. Ergänzt wird die Ausstellung darüber hinaus durch viele historische Fotos, Originaldokumente, Karten sowie Fundstücke, die bei Grabungen zum Vorschein kamen. Zu den Besonderheiten zählen neben einer Kopie der ersten urkundlichen Erwähnung auch die Schweisthalchroniken oder aber die bislang noch nicht veröffentlichten Fotos, die von den Amerikanern beim Einmarsch in Bitburg nach den schweren Bombenangriffen im Winter 1944/1945 gemacht wurden.
Rund 700 Menschen haben die Ausstellung, die der Bitburger Stadtarchivar Peter Neu zusammengestellt hat, bislang besucht.
Und wer die Präsentation noch nicht gesehen hat, dem bleiben nur noch wenige Tage, um daran etwas zu ändern. Denn am kommenden Sonntag, 10. Mai, endet die einmonatige Ausstellung. uhe
Öffnungszeiten: heute bis Freitag von 15 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Für Gruppen ist auf Anfrage ein Besuch auch außerhalb dieser Zeiten möglich. Der Eintritt ist frei.