Ein Mahnmal für den Frieden

Ein Mahnmal für den Frieden

Mit einem Mahnmal will Landrat Joachim Streit eine ständige Erinnerung an den Terroranschlag vom 11. September 2001 schaffen, die auf dem Flugplatz in Spangdahlem aufgestellt werden soll. Geschaffen hat das Werk der Niederprümer Künstler Hubert Kruft.

Niederprüm/Bitburg. In vielen Orten der Eifel gibt es Gedenksteine für die Opfer zweier Weltkriege, aber keines erinnert an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Doch das wird sich nach dem Willen von Landrat Joachim Streit ändern. Anlässlich des zehnten Jahrestags der Terroranschläge in der St. Nikolaus Kirche in Spangdahlem hat er die Initiative ergriffen und mit dem Vorsitzenden des Host Nation Councils, Michael Dietzsch, die Errichtung eines Denkmals auf dem Gelände des Flugplatzes Spangdahlem besprochen.
Mit Spenden finanziert


Von der Idee und Initiative überzeugt, übernahm der deutsch-amerikanische Freundschaftsverein die weitere Organisation zur Errichtung dieses "Mahnmals für den Frieden". Der Vereinsvorstand beschloss einstimmig, die Skulptur anfertigen und mit Hilfe der amerikanischen Partner auf der Airbase in Spangdahlem aufstellen zu lassen. Finanziert wird sie ausschließlich über Spenden.
Mit der Gestaltung des Mahnmals wurde der Designer und Künstler Hubert Kruft aus Niederprüm beauftragt. Komplett aus Stahl hat er nun eine 4,50 Meter hohe Skulptur gefertigt. Insgesamt wiegt sie mehr als vier Tonnen.
Sobald diese auf dem Flugplatzgelände aufgestellt ist, wird es eine offizielle Einweihungsfeier geben. red/ch