Glaube: Ein Prozessionskreuz wird 125 Jahre

Glaube : Ein Prozessionskreuz wird 125 Jahre

(red) Am Hochfest Pfingsten wallfahrtet alljährlich eine große Pilgerschar von Prüm und Waxweiler zu Fuß zum Grab des heiligen Willibrord in die luxemburgische Abteistadt Echternach. Alte und junge Menschen begeistern sich für die Prozession und das Ziel.

Ein altes Prozessionskreuz steht auf der Gemarkung Heilbach zwischen Krautscheid und Neuerburg. Laut Inschrift wurde es „Errichtet von der Prümer, Waxweiler, Echternacher Prozession im Jahre 1893“. An diesem Kreuz beten die Pilger immer drei Vater unser in besonderer Meinung und für die verstorbenen Brudermeister. In diesem Jahr gedachten die Pilger besonders Johann Steins aus Berkoth, der im Februar verstorben war. Michael Fischer von der Pfarrei Waxweiler hielt die Ansprache am Pilgerkreuz. Er betonte, dass es als sichtbares Glaubenszeichen der früheren Generationen stehe. Brudermeister und Prozessionsleiter Alois Engel ehrte Anja Kessler aus Lissingen mit der Willibrordus-Medaille für 30 Jahre wallfahrten. Foto: Michael Fischer