Leserbrief: Ein Radweg der Umwelt und der Sicherheit zuliebe

Leserbrief : Ein Radweg der Umwelt und der Sicherheit zuliebe

Infrastruktur

Zum schon lange geforderten und geplanten Ausbau des Radwegs zwischen Gerolstein und Prüm schreibt dieser Leser:

Die Fahrradfreunde – hauptsächlich natürlich jene, in dem Landstrich zwischen Gerolstein und Prüm, aber darüber hinaus auch viele weitere Radfahrer in der Eifel sowie Touristen und Wanderer – warten seit Jahren darauf, dass die alte Bahntrasse Gerolstein-Prüm endlich zum Radweg umgebaut wird.

Die Bahnbrücke bei Lissingen wurde bereits abgerissen. Ein Betrieb der Bahnstrecke ist somit ohnehin nicht mehr möglich. Aber trotzdem kommt keine Bewegung in die Sache mit dem Radweg.

Es müsste doch im Interesse der Partei Die Grünen sein, dass hier etwas gemacht wird. Schließlich setzen sich die Grünen für die Umwelt ein. Und wenn es diesen Radweg gäbe, würden sicher einige Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Prüm oder ins Industriegebiet nach Weinsheim fahren. Das würde die Umwelt schonen.

Es heißt, dass es einen richterlichen Bescheid gibt, der besagt, dass die alte Bahnstrecke vorerst für den Umbau gesperrt ist. Genau an diesem Punkt könnten die Grünen doch ansetzen, weil sich  Frau Ministerin Spiegel  nicht immer an eine richterliche Entscheidung hält.

Es wird überall zunehmend in den Radwegebau investiert. Etwa in Ortendung, wo acht Kilometer entlang der Bahntrasse ausgebaut wurden oder auch zwischen Cochem und Klotten, wo man richtig viel Geld in die Hand nimmt, um den Radfahrer vor dem Straßenverkehr zu schützen. Nur zwischen Gerolstein und Prüm müssen Radfahrer weiter auf der lebensgefährlichen B 410 zurecht kommen.

Also, liebe Grüne, macht euch mal stark vor den nächsten Wahlen.

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