Ein Turm verbindet
Mit dem vor wenigen Wochen in Koosbüsch errichteten Sendemast bei Koosbüsch möchte der Mobilfunkbetreiber O2 sein Handy-Netz weiter ausbauen. Möglich ist mit dem neuen Turm auch eine DSL-Versorgung der Nachbargemeinden.
Wissmannsdorf-Koosbüsch. (uhe) Der Mast ist gewaltig und sieht von weitem aus wie eine Aussichtsplattform. Knapp 44 Meter ragt der neue Turm des Mobilfunkbetreibers O2 neben dem Koosbüscher Sportplatz in die Höhe.
"Der Turm musste so hoch gebaut werden, damit er über die Bäume hinweg auch in Richtung Biersdorf eine Funkverbindung ermöglichen kann", erklärt Wissmannsdorfs Ortsbürgermeister Rudolf Winter. Und damit in dieser Höhe auch sicherer und einfacher gearbeitet werden könne, sei statt eines einfachen Mastes ein Gitterturm mit Plattform errichtet worden.
Denn neben den Bauteilen für die Mobilfunkversorgung könnten am Turm zukünftig auch entsprechende Sender und Empfänger für ein DSL-Funknetz installiert werden, erklärt Winter. Verhandlungen dazu gebe es bereits mit O2.
Damit wäre es dann möglich, vom DSL-Netz ausgegrenzte oder nur teilweise erreichte Orte wie Weidingen, Altscheid, Biersdorf oder aber Koosbüsch mit einem Funk-Internetzugang auszurüsten. Ähnlich wie in Trimport (der TV berichtete) müssten dafür allerdings zunächst auch ausreichend Interessenten vorhanden sein, da sich der finanzielle Aufwand ansonsten für O2 sicherlich nicht lohnen würde, sagt Winter.
Die Gemeinden Altscheid und Weidingen hätten diesbezüglich allerdings schon deutliches Interesse gezeigt.