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Ein Weltrekord und moderne Technik

Zurückgeblättert : Ein Weltrekord und die moderne Technik

In unserer Kolumne „Zurückgeblättert“ erinnern wir an die Themen, die die Menschen im Jahr 2000, also vor 20 Jahren, bewegt haben.

Bitburg/Prüm (noj) In unserer Kolumne „Zurückgeblättert“ erinnern wir an die Themen, die die Menschen im Jahr 2000, also vor 20 Jahren, bewegt haben.

Die Digitalisierung schreitet im Eifelkreis voran. 1,7 Millionen Mark will die Kreisverwaltung in den kommenden Jahren in moderne Technik investieren. 27 Vorhaben enthält eine Liste, die vom Kreisausschuss verabschiedet wird. Dazu gehört unter anderem die Neuverkabelung des Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung. Das soll auch den Bürgern zugute kommen. Denn die können zum Beispiel bei der Zulassung eines Fahrzeugs vorab im Internet ihr Wunschkennzeichen reservieren lassen. Auch ist ein Rats-Informations-System in Planung, das die Ratsmitglieder mit allen notwendigen Unterlagen versorgen kann.

Ein neues Konzept soll den Weihnachtsmarkt in Bitburg schöner machen. Der Markt soll mehr zur Fußgängerzone hin geöffnet werden. Außerdem möchte der Gewerbeverein, der für die Organisation verantwortlich ist, einen kleineren Weihnachtsbaum aufstellen. Zuvor hatte das überdimensionale Gewächs für Umut in der Stadt gesorgt. Außerdem beteiligen sich fünf Aussteller mehr am Weihnachtsmarkt als im Jahr davor. Desweiteren ist ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant.


Der Karnevalsverein Biesdorf stellt einen Weltrekord auf. Bei der Prinzenproklamation erhalten Prinz Andreas und Prinzessin Annerose den vermutlich größten Schlüssel der Welt. 5,2 Meter lang ist das Teil und hat im Rohr einen Durchmesser von 24 Zentimetern.

Der Schlüssel hat ein Gewicht von 160 Kilo. Fünf Wochen lang hatten die Vereinsmitglieder an dem Werk gearbeitet und zuvor geheimgehalten, welchen Weltrekord sie bei der Prinzenproklamation anstreben.

Das hatte für wilde Spekulationen im Vorfeld gesorgt. Sogar der TV beteiligte sich und stellte freche Mutmaßungen an, ob es sich um die dümmste Prinzessin oder den hässlichsten Prinzen handeln könne. Das erweist sich bei der Proklamation aber als Unsinn. Die Prinzessin ist intelligent, und der Prinz sieht nach Aussagen der weiblichen Gäste gut aus.

Schüler des St.-Willbrord-Gymnasiums Bitburg haben eine neue Geschäftsidee entwickelt. Für ihre mit Hilfe des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln mit deren Projekt „Junior“ gegründete Firma help@school wollen sie durch Nachhilfeunterricht Geld verdienen. Die Einnahmen werden über „Junior“ versteuert. Die Schülerfirma agiert als reale Firma, operiert mit echtem Geld und unterliegt den Gesetzen der Marktwirtschaft. Zum Angebot gehören Hausaufgabenbetreuung für die 5. und 6. Klasse, Nachhilfe-Unterricht ab der 5. Klasse und Computer-Kurse für Interessenten jeder Altersgruppe.  Zur Kapitalbeschaffung wurden 90 Aktion zu einem Ausgabekurs von 20 Mark ausgegeben. Zum Schuljahresende wird das Unternehmen wieder aufgelöst. So sind die Regeln von „Junior“.