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Eine Rotbuche, so schön wie ein Gedicht

TV-Serie „Baumgeschichte(n)“ : Die Lauperather Rotbuche, so schön wie ein Gedicht

In unserer Reihe „Baumgeschichte(n)“ stellen wir heute einen 220 Jahre alten Baum in Lauperath vor, der am Sonntag besonders geehrt wird.

Ja, sind stolz auf ihre Rotbuche, die Lauperather. Denn der Baum, der am Kapellenweg unterhalb des Schmiedshofes steht, ist eine echte Sehenswürdigkeit: 20 Meter hoch, mit einer 18 Meter breiten Krone und wunderschön. Kein Wunder, dass der Baum „eine Anlaufstelle für alle Bürger und Gäste“, ist, wie Bürgermeister Roland Eschfeld sagt.

So ist es auch kein Wunder, dass die Lauperather die Buche, die laut Eschfeld immer noch „kerngesund“ ist, ein Denkmal setzen wollen. Zwar steht der um 1750 gepflanzte Baum schon selbst unter Denkmalschutz. Aber der Platz rundum die Buche sollte, so fanden die Lauperather, noch attraktiver gestaltet werden. So hat die Dorf-Check-Gruppe „Dorfbild und Tourismus“ einen Plan entworfen, wie man ihn schöner gestalten kann. Mit Bänken, einer Hainbuchenhecke als Einfassung und mit einer Skulptur.

Wie diese aussieht, ist noch ein kleines Geheimnis. So viel verrät der Bürgermeister aber schon: Sie ist aus Metall und bildet die Silhouette der Rotbuche in einem Maßstab von eins zu zehn ab. Heißt: Sie ist rund zwei Meter hoch.

Der Clou: An der Skulptur wird eine Tafel befestigt, auf der ein Gedicht zu Ehren dieses besonderen Baumes steht. Vor vielen Jahren anlässlich eines Festes verfasst von Alma Hermes aus Lauperath. 32 Zeilen, die zum Innehalten, Verweilen und Nachdenken einladen sollen. Für einen Baum, so schön wie ein Gedicht.

Zur Vorstellung des Gedichts und der Skulptur sind alle eingeladen. Termin ist am Sonntag, 11. Juli, um 15 Uhr am Kapellenweg 1 bis 2 in Lauperath.