Über die Dörfer: Eine starke Gemeinschaft

Über die Dörfer : Eine starke Gemeinschaft

Im Bitburger Land, genauer neun Kilometer südlich von Bitburg, liegt Idenheim. 455 Einwohner leben dort und haben eine lebendige Dorfgemeinschaft. Das kommt sicher auch von der Teilnahme an der Dorfmoderation.

2008 wurde Idenheim als Schwerpunktgemeinde anerkannt und erhielt Förderungen für verschiedene Projekte.

Das größte Projekt: 2018 wurde aus der Konrad-Adenauer-Hauptschule die neue Gemeindehalle. Beim Umbau haben die Bürger auch selbst mitangepackt. „Da stecken 10 000 Arbeitsstunden drin“, sagt Ortsbürgermeisterin Ingrid Penning.„Die Gemeinschaft wächst daran, was man gemeinsam schafft und erlebt.“

Auch sonst sind die Idenheimer engagiert. Eine Elterninitiative sorgt für einen schöneren Spielplatz. Auch der Männertreff bringt sich ein und stellt etwa Bänke entlang der Wanderwege auf. Schließlich will Idenheim Teil des Projektes „Bitburger LandGänge“ werden. Hierbei sollen Spazierwege erschlossen werden, die vor allem der Naherholung und weniger dem Wandern dienen.

Daneben freut sich Idenheim auch über ein reges Vereinsleben. Es gibt den Musikverein Harmonie Idenheim samt Jugendorchester, die Feuerwehr und den Kirchenchor sowie den Sportverein Eintracht DIST, ein Zusammenschluss der Gemeinden Dahlem, Idenheim, Sülm und Trimport.

Am Muttertagswochenende findet eine Kirmes statt. Neben den üblichen Traditionen wie Hüttenbrennen oder Maibaumaufstellen gibt es in Idenheim auch die „Herbergssuche“ in der Adventszeit. Hier gehen Mädchen durch das Dorf und klopfen an den Türen, um die Geschichte von Maria zu erzählen. Seit den 30er Jahren werde dieser Brauch ununterbrochen gelebt, sagt Orts-Chefin Penning. Im vergangenen Jahr wurden dabei 1100 Euro für den Verein Lichtblick Bitburg gesammelt.

Was die Idenheimer und alle, die gerne in dem Ort leben möchten, freut: In Kürze wird neues Bauland erschlossen.

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