"Eine stramme Woche": Feuerwehr meldet 22 Einsätze
Bitburg · Flächenbrände, Herz-Kreislauf-Probleme und Ruhestörungen: Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei sind während der extrem heißen Woche fast rund um die Uhr im Einsatz gewesen. Martinshörner ertönten täglich mehrmals.
Bitburg. Schon wieder Blaulicht. Was ist da los? Dramatische Unfälle sind es nicht. Aber die Einsätze der Rettungskräfte häufen sich in letzter Zeit auffallend.
"Das ist auch für die Wehrleute eine Belastung", sagt Bitburgs Wehrleiter Manfred Burbach. 22 Mal rückte die Einheit in den vergangenen Tagen aus. Sonst sind es etwa zwei, drei Einsätze pro Woche. "Das war schon stramm", sagt Burbach. Auf dem Flugplatz kam es zu Flächenbränden, weil sich Hecken entzündet hatten, in überhitzten Industriebetrieben zu Fehlalarmen und Müll enzündete sich selbst. Burbach: "Es ist leichtsinnig, bei solchen Temperaturen brennende Zigaretten, Grillkohle oder Glas, das schnell zum Brennglas wird, einfach wegzuwerfen." Auch die Polizei ist öfter ausgerückt. "Nächtliche Ruhestörungen nehmen bei Hitze zu. Die Leute sind mehr draußen, viele haben die Fenster auf und bei einigen sinkt auch die Toleranzgrenze und es kommt vermehrt zu Streitigkeiten", sagt Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg. Rainer Hoffmann, Leiter des DRK Bitburg, sagt: "Wir waren etliche Mal wegen Herz-Kreislauf-Problemen im Einsatz. Zudem gibt es auch mehr Einsätze wegen Atembeschwerden." sjs/scho