Eines der größten Wohnprojekte der Eifel wird ab Januar hochgezogen

Kostenpflichtiger Inhalt: Archiv September 2019 : Mega-Bauprojekt - An der Saarstraße in Bitburg entstehen 48 Wohnungen

Es ist eines der größten Wohnprojekte der Eifel: Anfang 2020 soll in der Bitburger Saarstraße der Wohnpark Maximin entstehen. Die Vermarktung der 48 Eigentumswohnungen hat begonnen. 40 Prozent der Anlagen sind bereits verkauft.

Eine Mutter führt ihre Tochter an der Hand nach Hause. Links von ihr sprudelt ein Springsprungen. Rechts stehen Autos unter einem Carport, an dem sich Efeu entlanghangelt. Rundherum: Mehterhohe weiße Wohnblöcke, die aus dem Grün einer Parkanlage herausragen. Bäume säumen die rechtseckigen Bauten, die Platz für Dutzende Wohnungen bieten.

Zu sehen ist dieser „Wohnpark Maximin“ bislang nur auf Werbeplakaten und im Internet. In der Realität existiert die Anlage in Bitburg noch nicht. Es braucht etwas Fantasie, um sich das Grundstück zwischen Saarstraße und Bahnhofstraße so vorzustellen, wie es die Entwürfe der Dockendorfer Firma Eifel-Haus zeigen. Dort, wo früher ein Autohaus war, erstreckt sich jetzt hinterm Bauzaun nämlich nur blanker Beton. Doch zwölf Millionen Euro sollen die Industriebrache in den kommenden Jahren in ein angesagtes Quartier verwandeln.

Derzeit, sagt Geschäftsführer Alois Peter, würden Kanäle verlegt und Zuwege erschlossen. Im Januar 2020 soll es, so es das Wetter zulässt, mit den Hochbauarbeiten am ersten der vier geplanten Mehrfamilienhäuser losgehen. Geschätzte Fertigstellung: Ende des kommenden Jahres. 2021, rechnet Peters, werden dann alle 48 Eigenheime bezugsfertig sein.

Hier entsteht der Wohnpark Maximin in Bitburg. Foto: TV/Christian Altmayer

Die Vermarktung einer der größten Residenzen des Eifelkreises läuft aber bereits. Und sie laufe gut, sagt der Bauunternehmer. Rund 40 Prozent der Eigentumswohnungen sei bereits an Eigennutzer und Kapitalanleger verkauft. Dabei sind die neuen Wohnungen erst seit Kurzem im Netz. „Die Interessenten schätzen die gute Lage neben der Innenstadt“, erklärt Peters.

Sie schätzen aber sicher auch die Ausstattung der Räume. Laut der Eifel-Haus-Website wird den Käufern nämlich einiges geboten: Penthouses, Studio-Appartements, Ein- und Zweizimmerwohnungen werden über „Fußbodenheizungen, dreifach Fensterverglasungen, elektrische Rollläden sowie großzügige Balkone und Terrassen“ verfügen. Laut Peters sollen alle Eigenheime zudem barrierefrei, und somit auch für Senioren und beeinträchtigte Menschen geeignet sein.

Hier entsteht der Wohnpark Maximin in Bitburg ab Januar 2020 soll gebaut werden. Foto: TV/Christian Altmayer

Doch so eine Ausstattung hat ihren Preis. Auf der Homepage der Volksbank Immobilien, die den Wohnpark zusammen mit Eifel-Haus vermarktet, findet sich etwa eine 63 Quadratmeter-Wohnung für 183  650 Euro.

Der Quadratmeter kostet somit 3000 Euro. Laut Christian Klein von der Volksbank ist das in Bitburg „mittlerweile ein gängiger Preis“.

Eine Suche auf Online-Immobilienportalen bestätigt den Eindruck des Fachmanns. Vergleichbare Eigentumswohnungen am Spittel oder in der Heinrichstraße sind tatsächlich kaum günstiger, manche sogar teurer.

Allerdings sagt Klein, werden die Preise für die Penthouses im Wohnpark Maximin auch etwas „gehobener“ sein.

Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in Bitburg moderat an. Auch, weil die Nachfrage nach Eigentumswohnungen nicht nachlässt.

Und wie es aussieht, ist nach wie vor kein Ende dieser Entwicklung und des Baubooms in Sicht.

Mehr von Volksfreund