Einfach mal ansprechen

Das Zusammenleben von Ur-Eifelern, zugezogenen Deutschen und Menschen aus anderen Ländern ist eine der großen Herausforderungen, die auch die Stadt Bitburg zu bewältigen hat. Dabei setzt die Idee des Integrationsabends bewusst niedrigschwellig an.

Das Zusammenleben von Ur-Eifelern, zugezogenen Deutschen und Menschen aus anderen Ländern ist eine der großen Herausforderungen, die auch die Stadt Bitburg zu bewältigen hat. Dabei setzt die Idee des Integrationsabends bewusst niedrigschwellig an. Über Musik, Tanz und Gesang finden Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Warum also nicht auch in Bitburg?Sicher, die Festgestalter und -besucher werden eher zu denen gehören, die auch mit ihrem Herzen bereits in Deutschland angekommen sind. Aber eine solche Veranstaltung kann weit über diesen einen Termin hinausstrahlen. Menschen werden in ihren Familien darüber reden, ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Mut machen. Sie werden spüren, dass es sich lohnt, Deutsch oder umgekehrt Fremdsprachen zu lernen. Und dass es sich lohnt, einfach mal auf den neuen Nachbarn zuzugehen.

Swetlana Kuhfeld, die Stadt Bitburg und die Kulturgemeinschaft wollen ein Zeichen setzen für mehr Toleranz, Offenheit und Freundschaft. Dabei kann jeder Bürger auf seine Art mitwirken. Essen, trinken und miteinander reden reicht an diesem Abend schon.

m.hormes@volksfreund.de