Einheit macht stark

BERLIN/PRÜM. Mission erfolgreich abgeschlossen: "Wir haben uns auf der Internationalen Tourismus-Börse gut verkauft und sehen der neuen Saison mit berechtigtem Optimismus entgegen", bilanziert Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel-Tourismus (ET) GmbH.

Die ITB brachte den ersten gemeinsamen Groß-Auftritt der Eifel-Touristiker seit der Fusion der Agenturen aus Prüm und dem nordrhein-westfälischen Bad-Münstereifel vor knapp drei Monaten. Seither wirbt die ET für ein Gebiet, das von der Verbandsgemeinde Trier-Land bis nach Aachen reicht, 30 Verkehrsämter umfasst und größer als das Saarland ist. Das ebenfalls im ET-Hauptquartier in Prüm untergebrachte "Eifel-Ardennen-Mark" ist ein Beispiel für grenzüberschreitende Kooperation. "Entsprechend vielfältig sind die Angebote, mit denen wir uns bei unserer ITB-Premiere vorgestellt haben", sagt Pressereferentin Claudia Endres. In der Tat: Der in Berlin heiß begehrte Ferienkatalog 2003 bedient ein großes Interessensspektrum von Wein bis hin zu "exotischen" Trips wie die Jeep-Tour in den Vulkan-Kegel und die Sandgrube. Was der Kunde an der Eifel ganz besonders schätzt, zeigt sich an der stetig wachsenden Auflage des 2001 erstmals aufgelegten Radmagazins. Die Ausgabe 2003 ist in 60 000 deutschsprachigen und 20 000 niederländischen Exemplaren erschienen. Außerdem voll im Trend: Wandern nach thematischen Schwerpunkten, mit denen die unterschiedlichen Naturschauplätze der Region erlebbar werden. Dem trägt die ET mit dem 28-seitigen neuen Magazin "Wanderland Eifel" Rechnung. ET-Geschäftsführer Klaus Schäfer und sein Team absolvierten während der fünf ITB-Tage ein vollgepacktes Programm: Fachgespräche mit Reiseveranstaltern und Verkehrsclubs, Presse-Interviews, Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Touristiker-Kollegen. Schäfer: "Es ist sehr positiv registriert worden, dass die Eifel es geschafft hat, sich als eine Region darzustellen." Nicht nur bei Fachleuten waren die Eifeler mit ihren beiden Präsentationen an den Ständen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sehr gefragt: "Das Berliner Publikum interessiert sich brennend für Urlaub auf dem Bauernhof", berichtet Claudia Endres. Schäfer sieht der allmählich auf Touren kommenden Saison mit großem Optimismus entgegen: "Wir haben einige interessante Geschäfte anbahnen können", sagt Schäfer. Nach einem leichten Rückgang der Übernachtungen auf 6,9 Millionen im vergangenen Jahr peilt die Eifel für 2003 wieder die 7 Million-Marke an. Der rheinland-pfälzische Teil, der 2002 ein Plus von 0,4 Prozent erreichte, hat laut Schäfer "angedeutet, dass trotz schwieriger Zeit eine Trend-Umkehr möglich ist."