Energie : Die Pipeline-Planer dürfen jetzt tatsächlich bauen

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord erteilt „Wasser marsch“ für das große Eifeler Verbundprojekt.

Nächster formaler Schritt für die Eifelpipeline – das große Verbundsystem für die Region mit Wasser, Gas, Strom und mehr (der TV berichtete). Was der Volksmund längst schon die „Eifel-Pipeline“ nennt, hat jetzt die Plangenehmigung für den ersten Bauabschnitt erhalten, von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Damit stehe fest, sagt Helfried Welsch, gemeinsam mit Arndt Müller einer der Initiatoren und Planer der Pipeline, dass man jetzt auch wirklich bauen dürfe.

Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, hat jetzt den Genehmigungsbescheid an die Kommunalen Netze Eifel AöR (KNE), übergeben. Der Bescheid gilt für den ersten Abschnitt, die Nord-Süd-Trasse im Projekt „Regionales Verbundsystem Westeifel“, wie das Vorhaben offiziell heißt. Der Abschnitt verläuft auf neun Kilometern vom Hochbehälter Jungenbüsch bei Lascheid in der Verbandsgemeinde (VG) Arzfeld bis zum Hochbehälter Sauerberg in Heilenbach (VG Bitburger Land).

Auf diesem Stück sollen zunächst Rodungen vorgenommen werden und dann voraussichtlich im Frühjahr der Spatenstich erfolgen.

Die Wasser-Fernleitung bildet die Basis des Verbundsystems. Je nach Abschnitt werden darin Leitungen für Gas, Biogas oder Glasfasernetze in einem gemeinsamen Graben mitverlegt.

Im ersten Bauabschnitt sind auch Leitungen für Erdgas und Internet geplant. Die Planer haben die vorgesehene Trasse an fünf Stellen geändert, nachdem das von Eigentümern und Gemeinden angeregt worden war.

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Neben dem Bau der Nord-Süd-Trasse planen die KNE auch eine Erweiterung in Ost-West-Richtung. Das Genehmigungsverfahren für den Bau dieser rund 20 Kilometer langen Wasser-Fernleitung vom Hochbehälter Preist (VG Speicher) bis zum Hochbehälter Ingendorf (VG Bitburger Land) läuft.

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