Entscheidung über Kaserne vertagt

Entscheidung über Kaserne vertagt

Der Zweckverband Flugplatz Bitburg hat, anders als erwartet, doch noch nicht über die Zukunft der Alten Kaserne entschieden. Er will abwarten, bis Bitburg, Röhl und Scharfbillig sich abschließend zum Thema geäußert haben.

Bitburg. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm, die Stadt Bitburg und die Verbandsgemeinde (VG) Bitburger Land haben bereits entschieden, dass der Zweckverband Fluglatz Bitburg auch die Vermarktung des Konversionsgebiets Alte Kaserne übernehmen soll. Eigentlich war vorgesehen, dass auch der Zweckverband selbst diesem Vorhaben am Dienstag zustimmt. Allerdings wurde der Tagesordnungspunkt auf Antrag von Peter Berger vertagt. Grund: Der Stadtrat muss zunächst über die Bedingungen der VG Bitburger Land beraten (also Sperrminorität für die VG Bitburger Land und Errichtung eines gemeinsamen Bürgerbüros). Zudem haben auch die beiden Ortsgemeinden Scharfbillig und Röhl noch nicht über die Aufgabenerweiterung des Zweckverbands abgestimmt. Der Beschluss des Zweckverbands ist deshalb auf den 5. November, 11 Uhr, vertagt.
Auf dem Kasernengelände sollen sich Handwerker, Dienstleister und Bildungseinrichtungen ansiedeln. Die Blocks bieten Platz für Büros, Gastronomie, aber auch für Wohnungen.
Neuer Vorstand: Einstimmig wurde Landrat Joachim Streit als Vertreter des Kreises erneut zum Vorsteher des Zweckverbands Flugplatz Bitburg gewählt. Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurden die beiden Stellvertreter Joachim Kandels (Bitburg) und Josef Junk (Bitburger Land). Weitere Mitglieder des Verbandsausschusses sind die Ortsbürgermeister Otto Kranz (Scharfbillig) und Matthias Gehenzig (Röhl). uhe/kah