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Ermittlungen zum Brandanschlag vor Abschluss

Polizei : Ermittlungen zum Brandanschlag vor Abschluss

Die Ermittlungen der Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus zum Brandanschlag auf die Polizei Bitburg sind fast abgeschlossen. Das teilt der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer auf TV-Anfrage mit.

Derzeit würden die Smartphones der Verdächtigen ausgewertet. Was nach Angaben des Chefermittlers viel Zeit in Anspruch nehme. Man sei aber kurz davor, die Sichtung der Beweismittel zu beendigen.

Die Beschuldigten, eine 18-Jährige und ein 19-Jähriger aus dem Bitburger Land, schweigen laut Brauer derweil weiter zu den Vorwürfen. Gegen die beiden wird wegen „verfassungsfeindlicher Sabotage“ in Tateinheit mit der „Störung öffentlicher Betriebe“ ermittelt. Sie sollen in der Nacht zum 1. Mai eine Rauchbombe in die Polizeiwache geworfen und im Stadtgebiet Graffiti mit Antifa-Symbolik hinterlassen haben. Es sind Delikte, für die sich die zwei laut Brauer möglicherweise vor einem Jugendgericht werden verantworten müssen. Zumindest „wenn es zu einer Anklage kommt“. Was der Koblenzer Chefermittler zunächst offen ließ.