Erstaunlich geräuschlos

Mit einem Paukenschlag hatte das Reformkonzert der Forstverwaltung im November 2002 begonnen. In einer Blitzaktion wurden die Behörden-Chefs zur Landesregierung nach Mainz beordert und dort vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein gutes Jahr und etliche klärende Gespräche später präsentieren sich die Forstämter neu strukturiert und motiviert. Im Gegensatz etwa zur Reform der Agrarverwaltung lief der Umwandlungsprozess bisher erstaunlich geräuschlos ab. Für die meisten Waldbesitzer ändert sich zunächst kaum etwas. Allerdings muss sich erst noch zeigen, was passiert, wenn mit der Zeit immer weniger Personal zur Verfügung steht. Unterdessen tut die Forstverwaltung gut daran, etwas gegen ihr Wahrnehmungsdefizit in der Öffentlichkeit zu tun. Aufklärung über die eigene Arbeit schafft Bürgernähe und bringt Sympathiepunkte - das gilt für jede Behörde. m.hormes@volksfreund.de