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Erwachsenenbildung auch im Coronajahr sehr gefragt

Wissen : Erwachsenenbildung auch im Coronajahr sehr gefragt

(red) Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Westeifel hat etwas Erstaunliches festgestellt: Nämlich, dass man im Coronajahr fast so viele Menschen erreicht hat wie in „normalen Jahren“. Und das, obwohl Präsenzveranstatungen kaum stattfinden konnten.

Nach Auswertung der Daten für das Jahr 2020 hat sich laut KEB ergeben, dass 1800 Menschen an 4146 Unterrichtseinheiten (UE) für teilgenommen haben. Dabei sind nur die gemäß Weiterbildungsgesetz des Landes Rheinland Pfalz anerkannten UE gezählt.

Die Angebote seien sowohl in Präsenz als auch online durchgeführt worden. Darunter waren Vorträge, mehrtägige Seminare, Sprachkurse, Eltern-Kind-Programme unterschiedlichster Art — von Theologie über Politik bis zu Erziehung und Kreativität).

Dass das Ergebnis nur knapp unter dem der Vorjahresbilanz liege, sei Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen, Referierenden und Kooperationspartnern zu verdanken. Zusätzliche Faktoren sind aus Sicht der KEB „der Bekanntheitsgrad und die Kontakte der KEB zu den Menschen vor Ort, die Tatsache, dass auch Angebote an kleinsten Orten stattfinden und diese stets preisgünstig oder kostenfrei genutzt werden können“. Zudem sei der Zuständigkeitsbereich der KEB Westeifel groß: Er umfasse die Landkreise Bitburg-Prüm und Daun und reiche von Echternach bis zum Nürburgring.

Erstaunlich sei, dass solche Zahlen zustande kämen, obwohl die KEB in der Region nur mit zwei Hauptamtlichen (Verwaltung und Leitung) besetzt sei, die mit viel Engagement und Herzblut ihren Aufgaben nachgehen.

Immer gefragt sei dennoch sei die Mitwirkung von Ehrenamtlichen und zusätzlichen Referierenden mit interessanten Inhalten oder Kursformaten.