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Wetter: Es besteht weiter Gefahr durch Windbruch

Wetter : Es besteht weiter Gefahr durch Windbruch

Nicht nur an der Mosel, auch in der Eifel hätte es in Sachen Hochwasser an Sauer, Prüm und Nims ernst werden können, aber die Lage hat sich deutlich entspannt. „Wir haben einfach Glück gehabt, dass es am Wochenende nicht noch mal so heftig geregnet hat“, sagt Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch. Wegen des Starkregens in der vergangenen Woche sind die Pegel sonst kleiner Bäche und Flüsse in der Eifel rasch gestiegen. „Aber jetzt fallen die Pegelstände wieder“, sagt Bitburgs Wehrleiter Manfred Burbach.

Ähnlich sieht es in der Südeifel aus. Wehrleiter Richard Wirtz sagt: „Die Situation an der Prüm und an der Sauer ist absolut ruhig.“ Zuletzt waren in Bollendorf an der Sauer Pegelstände von 3,50 Metern gemessen worden, inzwischen ist der Stand wieder über einen Meter gefallen. Ähnlich sieht es an der Prüm aus, wo nach Angaben von Wirtz aktuell 1,30 Meter gemessen wurden: „Ernst wird es dort erst bei 2,80 Metern. Wir haben also genug Puffer.“ Die Rettungskräfte atmen auf. Dennoch warnen sie weiter vor Spaziergängen im Wald.

„Der Boden ist immer noch sehr feucht. Die Bäume haben mit ihrem Wurzelwerk wenig Halt“, sagt Larisch. Deshalb sei nicht auszuschließen, dass auch ohne größeren Sturm noch hier und da ein Baum umkippt. Hinzu kommen Äste, die an den stürmischen Tagen abgebrochen und in Baumkronen hängengeblieben sind. „Auch die können sich lösen, und so was will keiner auf den Kopf bekommen“, sagt Larisch. In jedem Fall sollten Spaziergänger unbedingt auf größeren Waldwegen bleiben und schmale Pfade meiden.