Es muss etwas passieren

In Rittersdorf versinken einige Bürger nach einem Gewitterregen innerhalb weniger Monate wiederholt im Schlamm - da macht sich verständlicherweise Frust breit. Zu Recht wird von den Betroffenen gefordert, dass nun endlich etwas getan werden muss.

Doch der Gemeinde Untätigkeit vorzuwerfen, dass nicht schon längst was passiert ist, ist nicht korrekt. Hinter den Kulissen liefen immerhin schon Gespräche mit den Eigentümern der Grundstücke, die von einem Bau eines Auffangbeckens und der Verlegung eines Abflussrohrs betroffen wären. Der Frust über die vermeintliche Untätigkeit der Gemeinde ist unbegründet, hätte mit einer besseren Kommunikation unter allen Beteiligten sogar vermieden werden können. Nun muss das Problem zügig angegangen werden. Wenn nicht, gibt es spätestens nach dem nächsten starken Gewitterregen erneut Ärger. a.funk@volksfreund.de