Klage des Ex-Landrates Gerichtsurteil zur Ausgangssperre im Eifelkreis – Joachim Streit: „Wurden rechtswidrig unserer Freiheit beraubt!“

Update | Trier/Bitburg · Die nächtliche Ausgangssperre, die im Eifelkreis Bitburg-Prüm verhangen wurde, war rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden, nachdem der damalige Landrat Joachim Streit geklagt hatte. Wie das Gericht sein Urteil begründet.

 Hat vor Gericht gewonnen: Der frühere Eifelkreis-Landrat Joachim Streit (rechts) mit seinem Anwalt Edgar Haubrich.

Hat vor Gericht gewonnen: Der frühere Eifelkreis-Landrat Joachim Streit (rechts) mit seinem Anwalt Edgar Haubrich.

Foto: TV/Christian Altmayer

Das Verwaltungsgericht Trier hat entschieden: Die im April 2021 aufgrund steigender Corona-Inzidenzen erlassene nächtliche Ausgangssperre im Eifelkreis Bitburg-Prüm war rechtswidrig. Damit gibt das Gericht dem damaligen Landrat Joachim Streit recht. Streit hatte aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre als Privatperson – gemeinsam mit seiner Frau Petra – gegen seinen eigenen Landkreis geklagt.