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Versicherungen Überschwemmungsschäden am Haus müssen die Eigentümer in der Regel selbst bezahlen. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt im Normalfall nur Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion, Sturm und Hagel sowie Leitungswasser.

Für solche Fälle gibt es die zusätzlich abzuschließende Elementarschadenversicherung. Schäden durch Sturmflut und solche, die durch einen Rückstau in der Kanalisation verursacht wurden, werden oft nicht ersetzt. Versicherte müssen meist zehn Prozent des Schadens selbst tragen. Der Schutz gegen Elementarschäden kostet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus je nach Lage und Versicherungsgesellschaft zwischen 50 und 250 Euro im Jahr. Auch die Hausratversicherung zahlt für Schäden durch Überschwemmungen normalerweise nicht. Versichert ist Hausrat nur gegen Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl. Überschwemmungsschäden an Autos und Motorrädern begleicht die Teilkasko. Ausnahme: Der Besitzer war rechtzeitig gewarnt und hat es schuldhaft versäumt, sein Fahrzeug in Sicherheit zu bringen. Ersatz von Schäden am eigenen Wagen gibt es nur für Inhaber von Vollkasko-Versicherungen. (Quelle: Stiftung Warentest) (har)

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