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Westwall Der Westwall (bei den Alliierten auch unter dem Namen Siegfried-Linie bekannt) war ein auf mehr als 630 Kilometer verteiltes Verteidigungssystem, das aus mehr als 18 000 Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren bestand.

Er verlief von Kleve an der niederländischen Grenze in Richtung Süden, entlang der Westgrenze des ehemaligen Deutschen Reiches, bis nach Weil am Rhein an der Schweizer Grenze. Adolf Hitler ließ die Anlage, die eher von propagandistischem als strategischem Wert war, ab 1936 planen und bis 1940 errichten. Zuvor hatte das Deutsche Reich unter den Nationalsozialisten im Jahr 1936 entgegen den Auflagen aus dem Vertrag von Versailles die durch die Folgen des ersten Weltkriegs von Deutschland demilitarisierten Gebiete beiderseits des Rheins wieder besetzt. Nach dem Krieg wurden nahezu alle Bunker von den Alliierten gesprengt. Nur noch wenige Gebäude sind heute begehbar. Die Bunker sind in den vergangenen rund 60 Jahren oft zu Biotopen geworden. Viele Bunkerruinen wurden von der Bundesrepublik Deutschland - ihr gehören die Anlagen - gerade in jüngster Zeit eingeebnet. Dagegen protestieren Naturschützer und Historiker. In Bereich Großkampenberg oder am Weißen Stein finden sich in der Eifel noch heute Panzersperren, die so genannten Drachenzähne. In Irrel ist im so genannten Panzerwerk Katzenkopf ein Museum entstanden (Quelle: www. wikipedia.de). (har)

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