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Frondienste Der mittelalterliche Begriff Frondienste bezeichnet Pflichtleistungen der Bauern für ihren Lehnsherrn. Bei der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Bitburg-Prüm im November hatte Vorsitzender Edmund Schlöder mit dem Begriff eine kontroverse Diskussion ausgelöst.

In Lambertsberg wiederholte er seine Kritik: "Es gibt zu viele Aufgaben außerhalb des originären Feuerwehrbereichs. Es soll nichts zerschlagen werden, was den Ort weiterbringt. Aber teilweise wird das Ehrenamt überlastet." Michael Billen hielt dagegen: "Es ist die Entscheidung jeder Wehr, welche Aufgaben sie übernehmen will." Carsten Pörksen befürchtete gar Langeweile, wenn eine Wehr sonst jahrelang keinen Einsatz habe. (cus)