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Bitt-Tage Die Bitttage lassen sich auf eine Anordnung des Bischofs Mamertus von Lyon im Jahr 469 zurückführen, wegen Erdbeben und Missernten an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen zu halten.

Um 800 wurden diese drei Bitt-Tage auch von Rom eingeführt, allerdings ohne vorgeschriebenes Fasten. Der Sprachgebrauch hat den Ausdruck "Bittgang" allmählich auf Prozessionen beschränkt, die mit der Landwirtschaft in Verbindung stehen. In den vergangenen Jahren ist dieser Themenkreis erweitert worden. So heißt es im Messbuch der katholischen Kirche: "An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen." (js)

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