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Chronik1998: Eröffnung des Lidl-Markts in Niederprüm mit 65 Parkplätzen, gebaut und vermietet von Friedhelm Schneider.März 2001: Erweiterung der Gesamtmietfläche von 831 auf 1021 Quadratmeter inklusive Backshop.November 2001: Schneider schließt einen Mietvertrag mit Lidl für einen geplanten größeren Markt mit 130 Parkplätzen auf dem Gelände "grünes Haus" in Niederprüm.Frühjahr 2002: Die Stadt spricht sich gegen die Verlagerung zum grünen Haus aus.

Sie verweist auf die anstehende Entwicklung des Bahngeländes, wo Schneider später einen Lidl-Markt bauen könne.Herbst 2002: Schneider informiert Vertreter der Stadt über seine konkreten Pläne für einen Lidl-Bau am Bahnhof.April/Mai 2003: Schneider schließt Mietverträge für Märkte auf dem Bahngelände mit Lidl, dm und tacco.Januar 2004: Schneider präsentiert sein Vorhaben für den Bahnhof dem Stadtrat.März 2004: Auf Bitten der Stadt lässt Schneider das zwar schäbige, aber noch nicht baufällige grüne Haus abreißen.April 2004: Schneider beantragt den Erwerb einer Teilfläche am Bahnhof.Herbst 2004: Die Anders-Neunkirchen GbR bietet Norma an, einen Markt am Bahnhof zu bauen, und beantragt deshalb den Erwerb einer Teilfläche.Februar 2005: Der Stadtrat beschließt den Verkauf einer Teilfläche an Investor Alois Bartz, der dort unter anderem einen neuen Plus-Markt bauen will.Frühjahr 2005: Die Anders-Neunkirchen GbR nimmt Kontakt mit Lidl auf, um hinter dem Postgebäude einen Markt zu bauen.Februar 2006: Friedhelm Schneider legt Lidl einen aktualisierten Plan vor, um einen Markt neben dem künftigen Plus-Markt am Bahnhof zu bauen.August 2006: Schneider schließt einen neuen Mietvertrag mit Lidl und schickt den überarbeiteten Plan an die Stadt. Er will rund 6000 Quadratmeter kaufen, darauf einen Lidl-Markt mit 1680 Quadratmetern Gesamtmietfläche plus 146 Stellplätzen schaffen. Entstehen soll ein Gebäude mit rund sechs Metern Traufhöhe am Eingang und einem Pultdach. Parallel schließt Anders-Neunkirchen einen Mietvertrag zu den gleichen Konditionen mit Lidl ab. (cus)