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Bahnsperrung So nicht geplant waren der Ausfall der Sonderzüge auf der Eifelstrecke und die damit fehlenden Möglichkeiten der Fahrradbeförderung mit der Bahn bei "Kylltal aktiv". Durch einen Erdrutsch zwischen Auw an der Kyll und Philippsheim am 13. Juli ist der Streckenabschnitt gesperrt.

"Das ist schon total ungünstig gewesen. Wir sind in den letzten Jahren immer mit der Bahn angereist. Ohne Radbeförderung und mit Umsteigen in den Bus macht das aber keinen Sinn", sagte Albert Mergens aus Ehrang. Er war mit Frau und zwei Kindern mit dem Auto bis nach Malberg gefahren. "Ein Unding, dass es die Bahn nicht geschafft hat, hier für eine bessere Lösung zu sorgen", sagte ein verärgerter Radler. Willi Müller von der Tourist-Info in Kyllburg: "Wir haben bis zuletzt gehofft, dass die Bahn doch wenigstens Spezialwaggons einsetzen kann. Weil aber auch die Strecke im Raum Euskirchen durch Bauarbeiten gesperrt ist, saßen wir hier in der Mitte wie in der Falle. Wir bitten alle Gäste um Verständnis. Bei der Planung war ein Erdrutsch leider nicht vorgesehen", sagt Müller. Die Radler indes nahmen es gelassen. Das befürchtete Chaos an den Bahnhöfen blieb aber aus./bru(rh)

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