Fall Max Luca: Sozialarbeiter sagt aus

Aachen/Schleiden. (red) Im Aachener Gerichtsprozess zum Tode des zweijährigen Max Luca aus Schleiden (der TV berichtete) sagte nun der 36-jährige Sozialarbeiter, der am 31. August 2007 - zwei Wochen vor dem Tod des Jungen - als Vertreter des Kreis Euskirchener Jugendamts mit einer Kollegin die Wohnung der beiden Angeklagten inspizierte, vor dem Landgericht aus.

Dem Jugendamt waren nach dem Tod des Jungen harte Vorwürfe gemacht worden.Der Mitarbeiter des Jugendamtes berichtete: "Wir waren von der Großmutter telefonisch gebeten worden, nach dem Aufenthaltsort des Kindes zu schauen. Das haben wir sofort getan." Als sie in die Wohnung gekommen seien, habe der Kleine geschlafen. Er sei von der Mutter aufgenommen worden und habe sofort die Nähe der Mutter gesucht und sich völlig normal verhalten. Kein bisschen Geschwisterliebe ließ die Halbschwester des 42-jährigen Angeklagten erkennen. "Der war schon immer aggressiv. Er hat alle Frauen geschlagen, mich und unsere Mutter. Seine Ex-Ehefrau hatte bei der Hochzeit ein blaues Auge", sagte sie.

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