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Federschmuck und Bisons: 30 Kinder bei Indianer-Lesenacht

Federschmuck und Bisons: 30 Kinder bei Indianer-Lesenacht

Die Welt der Indianer ist Thema des diesjährigen Vorlesetags gewesen. Auch in Prüm gab es eine Veranstaltung: 30 Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren lauschten im Prümer Konvikt den Vorlesegeschichten. Außerdem wurde gemeinsam gebastelt und geschmaust.

Prüm. Traumfänger, Bisons, Pfeil und Bogen und Medizinmänner: Geschichten und Lieder über die abenteuerliche Welt der Indianer, also der amerikanischen Ureinwohner, üben eine besondere Faszination auch auf Kinder aus. Beim bundesweiten Vorlesetag, zu dem es auch im Prümer Konvikt eine Veranstaltung gab, waren die Indianer Thema.
Der Vorlesetag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt, unter anderem initiiert von der Stiftung Lesen. 30 Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren besuchten die Indianer-Lesenacht in Prüm. Sechs ehrenamtliche Lesepatinnen der Zentralbücherei Prüm und vom Büchereiteam entführten die Kinder für den Abend in die Welt der amerikanischen Ureinwohner.
Vorgelesen wurden Geschichten wie "Minitou, der große Indianer" oder "Auf der Fährte der Indianer" aus der Reihe "Das magische Baumhaus".
Außerdem bastelten die Kinder am Leseabend gemeinsam Indianerketten. Zur Stärkung gab es ein Indianermahl. "Daumen hoch", meinte eine kleine Indianerin am Ende des Abends. Und auch den Lesepatinnen hatte der Vorlesetag Freude gemacht.
Aufgrund der großen Nachfrage nach der Indianer-Lesenacht wird über eine Wiederholung des Vorlesetags im Frühling nachgedacht. "Hugh!", wie der Indianer sagen würde. Zu Deutsch: Ich habe gesprochen.red