Feierliche Momente

BITBURG. (har) Delegationen aus zwölf Ländern nahmen in diesem Jahr teil am feierlichen Einzug der Nationen beim Folklore-Festival.

Was beim Einzug der Nationen oftmals spielerisch leicht wirkt, ist für Teilnehmer und Organisatoren mit viel Arbeit verbunden. Dies wurde auch wieder beim traditionellen und sehr feierlichen Einzug der Nationen beim Bitburger Folklore-Festival am Samstag deutlich. Denn nicht nur die Gruppen aus zwölf Ländern zeigten bühnenreife Leistungen. Auch die Mitglieder des städtischen Musikvereins hatten wieder viel Arbeit geleistet, um alle Nationalhymnen spielen zu können. Bei der neuen kasachischen Hymne hatte Dirigent Achim Kandels besonders viel Vorbereitungsarbeit zu leisten. "Erst nach einigen Telefonaten bekam ich überhaupt die Noten. Aus dem mir zugefaxten Blatt Papier musste ich dann nur noch 23 Einzelstimmen rausschreiben", sagte Kandels, der einen Großteil des Abends moderierte. Vor Kandels hatte Thorsten Assion erstmals die Rolle des Conferenciers übernommen. Assion hatte die Abordnungen aus Bulgarien, der Slowakei, Kasachstan, Rumänien, Schweiz, Mexiko, Litauen, Frankreich, Polen, Großbritannien und Deutschland begrüßt. Grund für diese Neuerung war der plötzliche Tod von Musiker Alois Meyer. An den im Frühjahr Verstorbenen erinnerte Bürgermeister Joachim Streit in seiner Begrüßung. Der verdiente und bekannte Musiker hatte während der vergangenen Jahre beim Einmarsch der Nationen zum Taktstock gegriffen. Die Folkloregruppen gaben in dem mehrstündigen Programm ihre musikalische tänzerische Visitenkarte ab. Das Publikum honorierte die im trotz Fußballweltmeisterschaft gut gefüllten Zelt die Leistungen mit teilweise begeistertem Applaus. Den gab es auch für die Zwischenstände und für das Ergebnis des Spiels der deutschen Mannschaft. Während der Darbietungen hatte Achim Kandels über den Spielverlauf berichtet.