Felsenfest in Fleringen: Neue Struktur

Freizeit : Felsenfest in Fleringen: Alle zusammen ins Party-Boot

Seit mehr als drei Jahrzehnten existiert es bereits, das Felsenfest in Fleringen. Für die neue Ausgabe am Samstag, 3. August, haben sich die Organisatoren etwas anderes ausgedacht, um die Party noch stärker im Dorf zu verankern.

Das Felsenfest ist, naja: felsenfest. Denn der große Schwoof im Fleringer Gestein, zu dem sich oft mehr als 2000 Besucher einfinden, existiert seit bereits 32 Jahren.

Auch schön: 2017, als man dort drei Jahrzehnte Bestehen feierte und das Programm deshalb deutlich erweiterte, ließ sich auch Guildo Horn nicht lumpen und trat bei den Fleringern auf (der TV berichtete). Und das auch noch als Aushilfe: Ein anderer Musiker war ausgefallen – der Meister sprang ein.

Jetzt haben sich die Organisatoren vom Verein Fleriland (hervorgegangen aus dem früheren Jugendverein) ein paar Neuerungen vorgenommen: Vom anstehenden Fest Nummer 32 soll der ganze Ort einerseits stärker profitieren. Deshalb, sagt der Vereinsvorsitzende von Fleriland, Daniel Lansch, werde man das Fest auch zusammen mit der Dorfgemeinschaft ausrichten und im Anschluss „die Ortsgemeinde durch den Gewinn finanziell unterstützen“. Mit dabei seien unter anderem die Freizeitmannschaft, die Feuerwehr „und jede Menge Freiwillige aus dem ganzen Dorf“.

Ortsbürgermeister Lothar Lamberty lobt das gute Miteinander mit dem Verein – und dankt für die Spenden, die man auch in den vergangenen Jahren bereits erhielt: „Wir haben uns davon Dinge angeschafft, die wir uns sonst nicht leisten könnten“, sagt er, darunter sei auch das eine oder andere Arbeitsgerät.

Auch die Schilder, die an den Ein- und Ausgängen des Orts die Gäste willkommen heißen und verabschieden, wolle man noch erneuern. Dafür liege ebenfalls noch Geld von den Felsenfest-Organisatoren auf dem Gemeindekonto.

Die Gemeinde finde auch die Idee gut, dass der Verein jetzt weitere Unterstützung aus der Dorfgemeinschaft erbeten habe. Wobei sich auch bisher schon etliche Helfer beim Fest engagierten. „Unter anderem auch ich“, sagt Lamberty und lacht. Stimmt: Der Bürgermeister macht beim Felsenfest regelmäßig Thekendienst.

In diesem August geht man es unterdessen wieder etwas kleiner an als zum Jubiläum: Auf der Bühne werden keine Bands spielen, sondern drei Disk-Jockeys (DJ), also Platten-Aufleger, zum Zuge kommen, mit denen man „ein hochkarätiges Programm“ anbieten könne, sagt Daniel Lansch. Das seien „Global DJs“ aus Österreich, „Micar“ – der unter anderem an Silvester 2017 Hunderttausende am Brandenbruger Tor beschallte – und „IQtalo“: Dahinter verbirgt sich Ralf Lowey aus Wallersheim. Und der sei vielen noch bekannt „aus alten Prümer Stargate-Zeiten“.

Noch eine Änderung: Anstatt einer „Happy Hour“ bieten die Fleringer einen „Happy Start“: Das heißt, dass man bis 21 Uhr kostenlos aufs Gelände kommt. Von 21 Uhr an wird dann Eintritt erhoben – 10 Euro pro Partynase.

Rund um alles, was auf der Bühne passiert, gibt es auch diesmal wieder Verpflegung (in diesem Jahr übernimmt das Franco Sbarro vom Restaurant La Sirena in Stadtkyll), diverse Getränketheken und, wie immer, eine 40 Quadratmeter große, in die Fleringer Felsen gebaute Bar.

Der Verein, sagt Daniel Lansch, überlege dieses Mal die Kindertagesstätte mit einem Teil der Einnahmen zu unterstützen – falls man das Geld nicht wieder direkt der Gemeinde überlässt, die dann entscheiden kann, wofür es ausgegeben wird.

Entspanntes Abhängen beim Felsenfest in Fleringen. Foto: Daniel Lansch

Das Fest ist am Samstag, 3. August, im Fleringer Felsengelände. Einlass ist um 20 Uhr, bis 21 Uhr ist der Eintritt frei, danach kostet er 10 Euro.

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