Felsenfestbesucher trotzen Regengüssen

Felsenfestbesucher trotzen Regengüssen

Trotz des anhaltenden Regens sind viele Besucher zum Fleringer Felsenfest gekommen. Etwa 1000 hat der Verein Fleriland gezählt, der sich darüber freut, dass das traditionelle Fest nun bereits zum 24. Mal stattgefunden hat.

Fleringen. Den ganzen Tag hatte es geregnet. Mal leichter Nieselregen, mal starke Schauer. Aber die Tropfen fielen kontinuierlich.
Das machte es den Ausrichtern des Felsenfestes dieses Jahr ziemlich schwer: Sie stellten ein Zelt auf und streuten einen Teppich aus Sägespänen auf den gesamten Festplatz an der Felsenkulisse. Leider konnte man das nicht überall machen, so dass beispielsweise der Parkplatz oder der Zugangsweg verschlammt blieben.
Dementsprechend lief es anfangs auch schleppend an: Die wenigen, die sich bereits früh einfanden, wurden herzlich mit "Danke, dass ihr trotz des Regens gekommen seid" begrüßt. Doch nachdem es um 23 Uhr seit mehr als einer Stunde trocken war und die Band "The Intersphere" die Bühne betrat, schlug die bis dahin eher gedämpfte Stimmung um. Plötzlich kamen doch noch mehr Besucher als gedacht und die ersten Mutigen trauten sich, auf der Tanzfläche abzurocken. "Marvin Go" spielte nach fünf Jahren Pause gewohnt gut.
Die Überraschung des Abends war jedoch die Hamburger Elektropunkband "Caracho". Mit einer Bühnenschau mit Feuer und schrillen Kostümen gelang es ihnen, die rund 1000 Besucher dann doch noch zum ausgelassenen Feiern zu bewegen.
Und das taten sie dann auch. "Man darf sich nicht vom Regen abhalten lassen. In den vergangenen Jahren war es immer mega gut, obwohl es da auch immer geregnet hat", sagt Janine Diederichs aus Habscheid.
Sie hatte sich durch das nasse Wetter nicht abschrecken lassen und war wie so viele andere, darunter Maike Hannegrefs aus Rommersheim und Vivianne Keils aus Reuth, in Stiefeln gekommen.
Die beiden waren besonders vom Preis-Leistungs-Verhältnis der Cocktails aus der "Felsenbar" begeistert. "Die sind richtig lecker und auch nicht zu teuer für die Menge."
Jörg Schellen, erster Vorsitzender des Vereins Fleriland zieht trotz allem eine positive Bilanz: " Wir sind sehr zufrieden. Wir hätten nie gedacht, dass bei dem schlechten Wetter noch 1000 Leute auftauchen würden."
Glück im Unglück also für das Felsenfest in Fleringen.
Bleibt zu hoffen, dass es den Fleringern bei all der Arbeit im nächsten Jahr vergönnt ist, noch mehr Besucher bei besserem Wetter begrüßen zu dürfen. kba

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