Festival geht in zweite Runde

Festival geht in zweite Runde

METTENDORF. (red) Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr mit sechs Konzerten wird die grenzüberschreitende Konzertreihe "Musik zur Zeit der Trinitarier" am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, in der Kirche Mettendorf fortgesetzt. Das "Ensemble de la Chapelle St-Marc" spielt Werke des Barock von dall' Abaco, Vivaldi und Händel.

Das Programm steht unter dem Motto "Deutschland und Italien: Ein Beispiel grenzüberschreitender Inspiration". Alle Komponisten, deren Werke in Mettendorf präsentiert werden, hatten Verbindungen zum jeweiligen deutschen oder italienischen Ausland. Auch Johann Sebastian Bach pflegte musikalische Bande mit Italien. Er komponierte nicht nur das "Italienische Konzert" für Cembalo, sondern hat auch das Konzert für vier Violinen von Antonio Vivaldi, das in Mettendorf erklingen wird, zu einem Konzert für vier Cembali umgeschrieben. Die Kontakte zwischen Italien und Deutschland waren im beginnenden 18. Jahrhundert intensiv: Mit dem Programm in Mettendorf sollen einige der musikalischen Früchte dieser Verbindung erklingen. Das Kammerorcherster "Ensemble de la Chapelle St-Marc" wurde Ende der 90er Jahre gegründet. Das erste Konzert fand im Mai 1998 statt. Auf Anhieb gelang es dem Ensemble, sich eine feste Stellung im kulturellen Leben Luxemburgs zu sichern. Seit September 2002 steht das Orchester unter der Leitung von Jean Halsdorf. Neben einer Reihe von Konzerten in ganz Luxemburg hat das Ensemble mit einer CD-Einspielung auf sich aufmerksam gemacht.Karten: Telefon 06550/961080 oder 00352/839872.

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