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Festival, Musikgala, Begegnung

Festival, Musikgala, Begegnung

Ein erfrischendes Musikfestival, darüber hinaus auch eine Plattform für Begegnungen und viel Raum für Kommunikation: Das Kreisjugendmusikfest im Haus der Kultur ebnete Wege. Von Nachwuchsmangel keine Spur - im Gegenteil: Etwa 500 Kinder und Jugendliche vertraten ihre Heimatvereine.

Prüm. (js) Eine eindrucksvolle Demonstration für die Musikpflege im Eifelkreis Bitburg-Prüm und eine große "Bürgerinitiative" vieler Kinder und Jugendlicher - das Kreisjugendmusikfest führte rund 500 Teilnehmer ins Haus der Kultur nach Prüm. Rund 30 Jugendorchester boten niveauvolle Musikvorträge. Lehrer, Ausbilder und Dirigenten übernahmen die Organisation und Betreuung. Die Schnee-Eifel-Musikanten hatten immense Vorarbeit geleistet, viele Helfer sorgten für einen reibungslosen Verlauf. Erstmals dauerte die Veranstaltung zwei Tage. Willi Meyers, Arnold Gierten und Robert Trierweiler hatten vieles zu stemmen. Robert Trierweiler, Vorsitzender der Schnee-Eifel-Musikanten begrüßte die Gäste, Schirmherr Aloysius Söhngen sprach von Musik als einer "Weltsprache, die ganz viel Gemeinschaft stiftet". Auch der Vorsitzende des Kreismusikverbands, Hans Fomin, lobte das Engagement der Jugend und der Lehrer: "Durch die hervorragende Nachwuchsarbeit wird das Vereinsleben enorm gestärkt. Ohne Breite keine Spitze, im Landesvergleich ist unser Kreis gut aufgestellt." 2256 Jugendliche unter 27 Jahren sind dem Kreismusikverband angeschlossen, davon 1455 Mädchen. "U 18" sind im Kreisgebiet 1496. "Eine glückliche Lage", konstatierte Fomin. Auch Söhngen und Trierweiler sprachen von einer "sehr guten Entwicklung". Zuerst gingen die Jungmusiker aus der Schneifel an die Instrumente, es folgten weitere 29 Gruppen. Mal kleinere, mal größere Orchester, mal eine Mini-Flötengruppe - sowohl die Akteure als auch die musikalische Vielfalt begeisterten.