Feuer im Gemeindehaus

Das Gemeindehaus brennt, Menschen befinden sich noch in Keller und Erdgeschoss. Das Szenario, das jederzeit Wirklichkeit werden kann, diesmal jedoch nur eine Übung war. Um auch solch große Feuer zu bekämpfen, haben die Feuerwehren aus Fließem, Nattenheim, Bickendorf und Ließem gemeinsam den Ernstfall geprobt.

 Mit schwerem Atemschutz ausgestattet proben zwei Feuerwehrleute die Rettung von Menschen im Fließemer Gemeindehaus. Foto: Feuerwehr Fließem

Mit schwerem Atemschutz ausgestattet proben zwei Feuerwehrleute die Rettung von Menschen im Fließemer Gemeindehaus. Foto: Feuerwehr Fließem

Fließem. (red) Brandalarm in Fließem! Wehrführer Günter Zeimentz hatte kurz nach 19 Uhr Feueralarm für eine gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Fließem, Nattenheim, Bickendorf und Ließem ausgelöst. Im Gemeindehaus ist Feuer ausgebrochen, in Kellerräumen und in einem Besprechungsraum im Erdgeschoss befinden sich noch Menschen, die gerettet werden mussten, war der Auftrag für die Wehrleute.

Die insgesamt 64 Wehrleute, die an der Übung teilnahmen, haben ihre Aufgabe gut bewältigt. Mit schwerem Atemschutz ausgestattete Wehrmänner aus Fließem retteten und versorgten die gefährdeten Personen, während ihre Kollegen das Feuer unter Kontrolle brachten; aus acht Rohren ging das Wasser nieder. Die Technik funktionierte, das Zusammenspiel der eingesetzten Wehren auch.

Bei der Abschlussbesprechung bewertete Zeimentz den Einsatzablauf. Die Zusammenarbeit der Wehren bewähre sich schon über Jahre, abwechselnd proben sie den Ernstfall in den Ortsgemeinden. Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach dankte den Wehren für die gute Koordination und die stete Bereitschaft, im Ernstfall bei Feuer, Unfällen und Katastrophen bereit zu sein.

Bei der anschließenden Diskussion waren sich die Feuerwehrleute einig, dass vieles in den vergangenen Jahren verbessert wurde. Dennoch bemängelten sie, dass oftmals eine zweckmäßige Ausstattung der Feuerwehrleute nur mit Eigenmitteln möglich sei. Sie forderten daher von Land und Trägern, die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen.

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