Feuerwehr Mettendorf ruft mit Stefan-Morsch-Stiftung zur Typisierung auf

Feuerwehr Mettendorf ruft mit Stefan-Morsch-Stiftung zur Typisierung auf

Mettendorf hat eine große Dorffeuerwehr. Und weil eines ihrer Mitglieder an Leukämie erkrankt ist, hat der Vorsitzende des Fördervereins sich an die Stefan-Morsch-Stiftung gewandt. Gesucht wird nun ein Stammzellenspender für den zwölfjährigen Feuerwehrkameraden.

Max ist guten Mutes und positiv eingestellt, sagt Werner Hormesch. Der Vorsitzende des Fördervereins der Mettendorfer Feuerwehr ist persönlich sehr froh, dass der Zwölfjährige, der Mitglied der Mettendorfer Jugendfeuerwehr ist, sein Schicksal mit Optimismus in die Hand nimmt. Denn Max hat Leukämie. Die Diagnose, die vor einigen Monaten über Max und seine Familie hereinbrach, hat auch viele andere Menschen, die Max kennen, erschüttert.

Der Junge spielt gern Fußball und ist sehr engagiert in der Mettendorfer Jugendfeuerwehr. Und seine Feuerwehrkameraden haben sich auch für die Typisierungsaktion stark- gemacht, die am Sonntag, 29. Januar, im Mettendorfer Dorfgemeinschaftshaus vonstattengeht.

"Der Vorschlag ist gleich auf breite Zustimmung gestoßen - ohne langes Federlesen", erzählt Hormesch. Dabei geht es nicht nur um die Organisation der Typisierung. Der Förderverein stellt auch Geld zur Verfügung, das er durch den Weihnachtsbaumverkauf eingenommen hat. Das sind rund 3000 Euro. Das Geld soll an die Villa Kunterbunt und die Kinderkrebsstation des Trierer Mutterhauses fließen.

Die Idee ist, dass Mitglieder der Jugendfeuerwehr das Geld in Trier überreichen. Hormesch, der sich die Einrichtung angesehen hat, ist sehr beeindruckt von der Hilfe, die die Kinder dort erfahren. "Da bekommt man Gänsehaut, wenn man das sieht", sagt er. Und: "Da ist jeder Cent gut angelegt".

Von Max weiß er auch, dass der sich dort gut aufgehoben fühlt. Zurzeit muss der Junge täglich zur Chemotherapie ins Mutterhaus. Die Belastung für die Familie ist sehr sehr hoch, weiß Hormesch.

Der Mettendorfer hat sich über das Thema Leukämie informiert. Typisierungen sind von 18 bis 40 Jahre möglich. Bei 16-Jährigen müssen die Eltern ihre Einwilligung geben. "Wenn man typisiert ist, kann bis zum Alter von 60 Jahren als Spender herangezogen werden", weiß Hormesch, der selbst schon typisiert ist.

Der Vorsitzende und die ganze Mettendorfer Feuerwehr, die anderen Wehren des Kreises sowie DRK und THW rufen dazu auf, sich als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen und am Sonntag, 29. Januar, zur Typisierung ins Dorfgemeinschaftshaus zu kommen.

Mehr von Volksfreund